Achtet ihr auf die Umwelt?

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    • Achtet ihr auf die Umwelt?

      Beschäftige mich derzeit intensiv mit dem Thema Umweltschutz/Natur.

      Da ich oft Jugendliche sehe, die ihren Müll, Plastikflaschen oder Dosen in der Mittagspause ins Gebüsch knallen, frage ich mich: Wie sieht es bei euch oder eurem Umfeld aus? Achtet man noch auf die Umwelt?

      Habe mal ein paar gefragt was die sich dabei denken und warum sie nicht einfach 5 Meter bis zum Mülleimer laufen. Antwort war meistens "...mir doch egal, lebe in 80 Jahren sowieso nicht mehr...". Schon ziemlich aoszial so zu Denken, gibt auch keine Nachkommen oder so. :/

      Hier ein Bild das ich sehr aussagekräftig finde

    • BlackRose123 schrieb:

      Schon ziemlich aoszial so zu Denken, gibt auch keine Nachkommen oder so.
      Dann sollte man auch aufhören Auto zu fahren, in den Urlaub zu fliegen, Strom zu verbrauchen, etc.

      Ich finde es zwar auch nicht richtig Müll irgendwo hin zu schmeißen, wenn man es auch einfach in einen passenden (->Mülltrennung dies das) Mülleimer werfen könnte, denke aber auch, dass man die Sache mit der Umwelt nicht nur daran fest machen sollte. Ich bin sogar der Meinung, dass der ganze Plastikmüll eigentlich das kleinste Problem ist (was eigentlich das von dir gepostete Bild auch aussagt).
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    • Dennis schrieb:

      Dann sollte man auch aufhören Auto zu fahren, in den Urlaub zu fliegen, Strom zu verbrauchen, etc.


      Auto fahren kann man auch mit einem Hybrid oder E-Auto
      Strom verbrauchen kann ich auch mit Solarenergie oder sonstige erneuerbare Energie, also sind deine Argumente n bissl schlecht gewählt..
      Es gibt zu allem eine Alternative^^

      Dennis schrieb:

      Ich bin sogar der Meinung, dass der ganze Plastikmüll eigentlich das kleinste Problem ist
      Plastik Müll is schon ne große Sache, aber die anderen tragen ebenfalls dafür bei.

      Jetzt zu BlackRose, ich finde das Bild echt klasse und es gefällt mir sehr. :D

      Ich bin nicht so, dass ich überall rumlaufe und den Müll der auf der Straße liegt aufhebe und wegräume, aber ich schmeiße meinen Müll den ich selber verursacht habe ordentlich in den Müll^^ Lediglich Pfandflaschen stelle ich meistens neben den Mülleimer, damit die die es brauchen nicht in den Müll rumkramen müssen^^
      Autofahren tuhe ich net, bin noch keine 18.
      Fliegen tuhe ich sowieso nicht, brauche ich einfach nicht und möchte ich auch nicht.
      Wenn ich den Schulweg gehe ist es extrem das der ganze Busch voller Müll ist und dort noch teilweise Sylvesterkram rum liegt..
      In der Schule ist es dann so, dass die komplette Schule schon öfters auf den Schulhof geschickt worden ist, damit dort die Reinigungskräfte mal schnell sauber machen können, finde es ne frechheit das es überhaupt soweit kommt..

      Was ich noch unverschämt finde ist, dass die Raucher einfach ihre Zigaretten überbleibsel auf die Straße oder sonst wo hinschmeißen, jedesmal wenn ich soetwas sehe würde ich am liebsten die Zigarette neu anzünden und sie einfach dem Raucher ins Gesicht drücken..
    • FFrozen schrieb:

      Was ich noch unverschämt finde ist, dass die Raucher einfach ihre Zigaretten überbleibsel auf die Straße oder sonst wo hinschmeißen, jedesmal wenn ich soetwas sehe würde ich am liebsten die Zigarette neu anzünden und sie einfach dem Raucher ins Gesicht drücken..
      Kannst du gerne mal bei mir probieren, würde ich dir jedoch nicht empfehlen ;)

      Ich würde sagen das ist mein einzig grosser Makel, wenn kein Aschenbecher in der Nähe ist. Sonst würde ich behaupten achte ich auf meine Umwelt, wenn irgendwo gross Müll rumliegt schmeisse ich das auch in den nächsten Mülleimer.
      “A room without books is like a body without a soul.”
    • Das Bild ist in der Tat sehr aussagekräftig, vermittelt aber eher, dass die Industrie unser Hauptauslöser für die Umweltkrise ist (was teilweise auch der Fall ist).
      Wir selbst als Privatpersonen können bereits mithelfen, indem wir auf erneuerbare Energien setzen, unseren Müll immer mitnehmen anstatt liegen zu lassen oder andere kleine Dinge vollziehen.

      Bin zwar Nichtraucher, aber bei Zigaretten ist das vermutlich wirklich etwas schwierig, was wäre denn eine denkbare Option, wenn kein Mülleimer in der Nähe ist?
      In die Hosentasche würde ich mir eine glühende Zigarette nicht unbedingt stecken. ;)

      Finde, dass regenerative Energien vom deutschen Staat mehr gefördert werden sollten. Wir stecken zig Milliarden in unnütze Auslands-Militäreinsätze, bei sowas aber ziehen wir nach.
      Fahren E-Auto und laden es mit Solar, sparen uns dadurch Steuern und Spritkosten, lohnt sich auf die Dauer schon.
      Würde der Staat als Anreiz einen Zuschuss in Höhe von XYZ€ geben, wäre das bestimmt für viele eine Überlegung wert, sich eines zu kaufen, weil dann der Preis auch deutlich gemindert wäre.
      Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, dass man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.
    • BlackRose123 schrieb:

      Beschäftige mich derzeit intensiv mit dem Thema Umweltschutz/Natur.

      Da ich oft Jugendliche sehe, die ihren Müll, Plastikflaschen oder Dosen in der Mittagspause ins Gebüsch knallen, frage ich mich: Wie sieht es bei euch oder eurem Umfeld aus? Achtet man noch auf die Umwelt?

      [...]
      ja, also ich achte schon auf die Umwelt. Ich bin zwar jetzt kein Umweltaktivist oder ähnliches, aber ich achte schon darauf, dass ich auf jeden Fall das, was 0 Mehraufwand benötigt, aber die Umwelt schont, auch entsprechend umsetze.

      Zum Beispiel habe ich kein Problem Müll ordentlich zu trennen, damit er besser recycelt werden kann. Auch wenn die Sortieranlagen vielleicht heutzutage deutlich besser geworden sind und die Mülltrennung bald gar nicht mehr notwendig wäre, finde ich es keinen wirklichen Aufwand Papier oder Bio-Müll in den entsprechenden Eimer zu werfen, die eh direkt nebeneinander stehen :D
      Müll einfach irgendwo hinwerfen könnte ich gar nicht mehr. Ich hätte da irgendwie direkt ein schlechtes Gewissen. Da schaue ich mich lieber einmal kurz um und finde meist eh einen Mülleimer, der paar Meter entfernt ist. Und wenn nicht, behalte ich die Dose oder was auch immer einfach so lange, bis ich einen sehe. Dass man wirklich länger als ein paar Minuten wirklich gar keine Möglichkeit findet, bezweifel ich sehr stark.

      Ansonsten gibt es ja auch einige Dinge, die man tun kann, die einem selbst ja auch was bringen. Zum Beispiel vorausschauend Auto fahren, womit man auch gut Benzin und somit nicht nur CO2, sondern auch Geld sparen kann, egal wie wenig Benzin im Moment vielleicht kosten mag. Oder eben Pfand wegbringen, damit es wiederverwendet werden kann und nicht nur verbrannt wird, was einem ja nicht gerade wenig Geld beschert, was man ja beim Kauf auch bezahlt hat.
    • Sehe es auch so und halte mich auch dran.

      Deutschland ist aber bei Mülltrennung und Pfand oben an der Spitze mit dabei.

      Schaut euch mal die katastrophalen Müllplagen in anderen, südlicheren Ländern an. Millionen von Plastikflaschen am Meer und an den Straßenrändern, weil es keinen juckt, da kein Pfand.
      Und egal ob EIsen, Plastik, Essen, alles in einen Müllsack werfen. Dann noch Verpackungen wo alles 5x verpackt ist. Ist in Deutschland fast schon vorbildlich.
      Nur E-Autos usw sollte man fördern mal :D
    • Der größte Fehler liegt in der Annahme, man müsse sämtliche Industrie verbannen, um die Umwelt zu schützen.
      Unser Planet hat viele Methoden, um sich selbst zu schützen; nur ist der Mensch inzwischen so ein großer Umweltverschmutzer, dass jene Methoden nicht mehr ausreichen, um die Umwelt zu beschützen.
      Umweltverschmutzung ist kein neues Thema und ganz sicherlich auch kein spezielles Phänomen des 21 Jahrhunderts, denn bereits seit der Industrialisierung besteht Umweltverschmutzung in großem Maße.

      Ideen zum Schutz der Umwelt gab es Anfang des 20 Jahrhunderts viele, nur waren diese nicht mit der Prämisse der beiden Weltkriege und der daraus resultierenden Industrie zu vereinbaren. Der Krieg brachte zwar viel Technik hervor, jedoch war diese auf schwere Maschinen (z. B. Panzer) ausgelegt, wie sie im Krieg benötigt wurden. So gab es Ideen zur Nutzung von regenerativen Energien (u.a. Solarkollektoren) schon Anfang des 20 Jahrhunderts, jedoch gingen diese im Krieg gnadenlos unter.
      Dementsprechend ist es eine Schande, dass im 21 Jahrhundert immer noch versucht wird, regenerative Energien unter den Teppich zu kehren, um - trotz mangelnder Nachhaltigkeit - schnelles Geld zu verdienen. Die Privatisierung der Energieversorger war ein Fehler, den viele Bundesländer (u.a. Hamburg) bereits versuchen durch das Zurückkaufen von Kraftwerken, wieder rückgänig zu machen. Privatisierungen sind ein ganz eigenes Thema, jedoch soll an dieser Stelle noch gesagt sein, dass das Prinzip der Nachhaltigkeit bei Privatisierungen meist durch die Gier nach schnellem Geld verloren geht. (siehe Netzausbau in Deutschland)

      Dennoch glaube ich, dass sich regenerative Energien und Produkte, die diese nutzen, durchsetzen werden. Unternehmen wie Tesla breiten sich zunehmend auf der ganzen Welt aus und entwickeln interessante und vorallem umweltfreundlichere Alternativen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Lobbyisten der Umweltverschmutzer an Einfluss verlieren, denn die Vorteile von regenerativen Energien werden immer relevanter.

      Nun stellt sich die Frage, wie man die Umwelt schützen kann, ohne sich gleich ein neues Auto kaufen zu müssen. Es reicht bereits bei den kleinen Dingen anzufangen: Spontan fallen mir da sofort diese elendigen Plastiktüten in Supermärkten ein. Wieso nicht 10ct mehr bezahlen und dafür eine Papiertüte nehmen? Oder alternativ einen Stoffbeutel, der sogar einige Jahre hält..

      Niemand erwartet, dass der Einzelne die ganze Industrie stürzt, um der Welt zu helfen. Aber jeder kann einen kleinen Beitrag dazugeben, um dem großen Ganzen zu helfen.

      P.S.:

      rewolt schrieb:

      Deutschland ist aber bei Mülltrennung und Pfand oben an der Spitze mit dabei.

      Mülltrennung ist in Deutschland eine Qual. Joghurtbecher in den Verpackungsmüll? Vorher auswaschen oder ist das egal?
      Kein Mensch kann zu 100% korrekt sortieren, aber Maschinen kommen diesem Wert schon recht nahe. Laut RWTH Aachen sortieren neuste Müllsortiermaschinen um 50% präziser als Bürger.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lars () aus folgendem Grund: Rs, PS

    • rewolt schrieb:

      [...]
      Nur E-Autos usw sollte man fördern mal :D
      Na ja, aber so lange der Strom für diese wiederum vor allem aus Kohle und/oder Atomkraft gewonnen wird, sind E-Autos auch nicht so umweltschonend, wie sie vielleicht auf dem ersten Blick rüberkommen.
      Klar, es kommt kein Feinstaub aus irgendeinem Auspuff bei einem E-Auto, aber dafür wird dieser CO2 Ausstoß einfach vorher zum Beispiel in einem Kohlekraftwerk für das Auto "erledigt".

      Es gibt eine Technik, wo man aus CO2 und Wasser einen Treibstoff machen kann, der mit bereits hergestellten, normalen Autos getankt und verwendet werden kann. Dafür könnte man sogar die ganze bereits bestehende Infrastruktur von Tankstellen und so verwenden. Somit wären zumindest die Autos CO2 neutral und da es noch Jaaaahre dauern wird, bis die meisten ein E-Auto nutzen und der Strom dafür wirklich umweltfreundlich gewonnen wird, wäre das sehr wichtig.
      Ich hoffe ich darf hier entsprechende Links posten Aber hier gibt es mehr Informationen dazu: Diese Anlage macht aus CO2 und Wasser einfach Benzin - DIE WELT
      Es könnte auch in anderen Bereichen Öl ersetzen und zudem auch helfen das Problem des Speicherns von zum Beispiel Solarenergie oder Windkraft zu lösen, was die Nachteile dieser Energien "ausbessern" könnte.
    • Wenn ich mich einschätzen müsste, würde ich sagen, ich habe eine gesundes Umwelt-Bewusstsein.
      Käme also jetzt nicht auf die Idee meinen Müll auf Grünanlagen abzuladen.
      Bei der Mülltrennung achte ich aber dann doch nicht so penibel, dass alles in die richtigen Tonnen kommt.
      Fahre auch mit dem Auto und verzichte nicht aufs Auto und fahre für Wege extra aus Umweltaspekten mit dem Fahrrad.