Berühmteste deutsche Kanzler

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    • Deutschland hat - wie du sicher weißt - eine etwas längere Geschichte und es gab unterschiedliche Verfassungen.
      Hitler wurde von Paul von Hindenburg zum Reichskanzler der Weimarer Republik ernannt, was u.a. aufgrund der Aushebelung des Parlaments (Art. 48) zur einer Präsidialdikatur führte.
      Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler spricht man vom Ende der Weimarer Republik.

      Die bekanntesten Bundeskanzler der BRD dürften Konrad Adenauer (CDU; 1949-63) und Helmut Schmidt (SPD; 1974-82) sein.
      „Die Grundfarben der Geschichte sind nicht Schwarz und Weiß, ihr Grundmuster nicht der Kontrast eines Schachbretts; die Grundfarbe der Geschichte ist grau, in unendlichen Schattierungen.“
      – Thomas Nipperdey
    • Damit ist eigentlich alles gesagt.

      Adenauer und Schmidt haben viele Sachen positiv verändert, auch wenn man das pauschal nicht so leicht von sich behaupten kann.

      Fun-Fact wäre Walter Scheel, der unglaubliche 9 Tage Bundeskanzler als Amtszeit hatte ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BlackRose123 ()

    • Schwierige Frage

      Also wenn es um Kanzlerin geht ist die Frage einfach, denn da gab es nur eine :D :D . Bei Kanzler wird es schwieriger doch davon gab es bis jetzt auch nicht allzu viele, weil das System mit Kanzler und so weiter noch nicht ganz so alt ist. Also ich würde sagen der berühmteste deutsche Kanzler war Helmut Schmidt. Viele Deutschen sehen ihn als Held oder als Vorbild an. Ich würde ihn als den berühmtesten deutschen Kanzler bezeichnen. ;)
      Wenn die Aufgabe noch weiter zurück geht könnte man Bismark auch als berühmtesten Kanzler nehmen. Er war eher so eine Art Innenminister.... :D ?( ?(

      Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen. <3
    • Bismarck verdanken wir unter anderem die Zivilehe (war vorher nur der Kirche gestattet zu vermählen), sogar das Sozialversicherungssystem in seiner Frühform.

      Helmut Kohl als Kanzler der Einheit ist auch zu nennen. Gerhard Schörder mit seiner Agenda 2010, die inzwischen von der CDU/CSU verteidigt wird.
      Konrad Adenauer, dem wir den Aussöhnungsprozess mit Frankreich verdanken und die EWG.
      Helmut Schmidt und Willy Brand als Kanzler des deutschen Herbstes.
      Kurt Georg Kiesinger (ja es gab einen Kanzler mit diesem Namen, Notstandsgesetze).
      Ludwig Erhard Vater der Währungsreform (Einführung der D-Mark, soziale Marktwirtschaft und Wirtschaftswunder).

      Für nähere Informationen empfehle ich: Bundeskanzlerin | Bundeskanzler seit 1949
    • Ich glaube es gibt viele Kanzler die man beachten muss.
      Man sollte allerdings bei jedem Kanzler auch vorsichtig sein, ihn nicht zu positiv darzustellen.
      Wie z.B. Bismarck, er hat zwar die "Sozial Frage" (Missstände während der Industrialisierung/Industriellen Revolution) politisch gelöst, aber auch das Sozialistengesetz rausgebracht und seine Ideen größten Teils von seinen Kritikern genommen und auch die Einigungskriege geführt und ist damit auch nicht in aller ein positiver Kanzler gewesen. Aber natürlich durch den Kulturkampf auch die Zivileehe hervorgebracht und auch so einen Stabilitätsfaktor in Europa durch sein "bismarckisches Bündnissystem" hervorgebracht. Alle haben Vor- und Nachteile.

      Ich würde sagen, der berühmteste Kanzler ist Bismarck bzw. Willy Brandt, auch auf Grund seiner Kniefalles vor dem Warschauer Ghetto.
      Aber auch Adenauer hat mit Frankreich viel erreicht und auch vielleicht, weil er die Stalin-Note und Wiedervereinigungsexperimente ablehnte und keine Neutralität im Kriegsfall wollte.
      Ich persönlich würde mich jedoch für Bismarck entscheiden, da dieser Name doch den meisten geläufig ist, auch wenn sie weniger Ahnung von Geschichte haben.
      ~Mit freundlichen Grüßen~
      Tim
    • Zitrus schrieb:

      Ich glaube es gibt viele Kanzler die man beachten muss.
      Man sollte allerdings bei jedem Kanzler auch vorsichtig sein, ihn nicht zu positiv darzustellen.
      Wie z.B. Bismarck, er hat zwar die "Sozial Frage" (Missstände während der Industrialisierung/Industriellen Revolution) politisch gelöst, aber auch das Sozialistengesetz rausgebracht und seine Ideen größten Teils von seinen Kritikern genommen und auch die Einigungskriege geführt und ist damit auch nicht in aller ein positiver Kanzler gewesen. Aber natürlich durch den Kulturkampf auch die Zivileehe hervorgebracht und auch so einen Stabilitätsfaktor in Europa durch sein "bismarckisches Bündnissystem" hervorgebracht. Alle haben Vor- und Nachteile.

      Ich würde sagen, der berühmteste Kanzler ist Bismarck bzw. Willy Brandt, auch auf Grund seiner Kniefalles vor dem Warschauer Ghetto.
      Aber auch Adenauer hat mit Frankreich viel erreicht und auch vielleicht, weil er die Stalin-Note und Wiedervereinigungsexperimente ablehnte und keine Neutralität im Kriegsfall wollte.
      Ich persönlich würde mich jedoch für Bismarck entscheiden, da dieser Name doch den meisten geläufig ist, auch wenn sie weniger Ahnung von Geschichte haben.
      Jupp. Vermute die meisten verbinden mit Bismarck das Kriegsschiff, welches von den Nazis gebaut wurde und im Spiel World of Warships vorkommt.
    • Bismarck ist natürlich eine extrem interessante Figur in der deutschen Geschichte. Eine Mischung aus Genie und gnadenlosem Opportunismus zum Wohle der Nation. Sicherlich auch einige fragwürdige Sachen, mit denen er die innere Nation (die Gesellschaft) gespalten hat, was auf lange Sicht unklug war, aber nach außen hat er die Nation geeint und lange für Stabilität gesorgt. Das Reich als saturiert zu betrachten, war wohl eine Sache, die einen Weitblick erforderte, den ein Monarch wie Wilhelm II in seinen jungen Jahren nicht an den Tag legen konnte. Bismarck hatte schon 1866 einen Disput mit Wilhelm I, als dieser nach der Schlacht von Königgräätz nicht einfach vor Wien halt machen wollte, was Bismarck aber um jeden Preis wollte (Gefahr einer Unterstützung Österreichs seitens Russland).
      „Die Grundfarben der Geschichte sind nicht Schwarz und Weiß, ihr Grundmuster nicht der Kontrast eines Schachbretts; die Grundfarbe der Geschichte ist grau, in unendlichen Schattierungen.“
      – Thomas Nipperdey