Ehrlich gesagt halte ich von manchen Marketing-Aktionen wenig (Benetton als Paradebeispiel dafür).
Was den Spot von Gillette so interessant macht, ist meiner Meinung nach die Vielfältigkeit, die es auch unter Männern gibt (vom "Macho" bis zum "Softie" ist alles dabei).
Ich habe die Begriffe bewusst in Anführungszeichen gesetzt.
Dass für das Marketing die rechte Ecke herhalten muss, die dann auch bereitwillig aufspringt und sich dann wundert, warum sie "benutzt" wurden, ist sicherlich fragwürdig. Vor dem Hintergrund, dass die es jedoch ähnlich oder gar ebenso machen, hat die Idee wieder Stil.
Trotzdem ist ein fader Beigeschmack dabei.
Recht gebe ich dir bezüglich des Brandings. Es sollte nicht vergessen werden, dass "Das Beste, was Männer sein können" viel Interpretationsspielraum lässt, wenn der Spot unbekannt ist. (Mit Betonung auf "WENN"). Ist der Spot bekannt, werden die positiven Attribute der Männer hervorgehoben: Beschützer, Helfer in der Not (Weißer Ritter!), Streitschlichter...