Sind Afd-Wähler..?

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    • Sind Afd-Wähler..?

      Wir haben in der Schule (7. Klasse, Mittelschule) gelernt, dass AfD Wähler überwiegend rechts/Nazis sind. Was haltet ihr davon? Stimmt das?

      Bzw. warum wählt man sonst diese Partei?

      Sorry, kenne mich mit Politik nicht so doll aus. Hab nur die Programme überflogen.
    • Hallo Max12,

      nicht unbedingt alle Wähler der AfD sind rechts oder Nazis.

      Es gibt auch Menschen, die die AfD wählen, weil sie sich erhoffen, dass die anderen Parteien "wach werden" und sich mit den Problemen beschäftigen.
      Diese Probleme können jedoch auch im Widerspruch zur Realität stehen. Als Beispiel gilt hier die Kriminalität: die tatsächlichen Zahlen zur Kriminalität sagen etwas anderes als das Gefühl der Bürger. Das heißt, die Bürger das Gefühl haben, dass es in Deutschland unsicherer geworden ist, was die tatsächlichen Zahlen jedoch nicht bestätigen (in Deutschland ist es sogar sicherer als vor 10 Jahren).

      Andere Menschen fühlen sich von der Welt abgehängt, sie kommen mit den sehr schnellen Veränderungen in unserer Welt nicht mehr klar und wählen die AfD, die ihnen vermeintliche Stabilität im Wandel verspricht. Ein Versprechen, dass sich niemals halten lässt.

      Die AfD-Wähler, die tatsächlich als Nazis oder rechts bezeichnet werden, erhoffen sich zum Teil eine radikale Veränderung zu ihren Gunsten. Das heißt, alle die keine "echten" Deutschen sind, sollen ausgewiesen werden, ganz gleich wie lange diese schon in Deutschland leben. Dabei bleibt die Frage offen, was "echte" Deutsche sind. (Dazu bitte keinen Wikipeida-Artikel als Quelle nehmen!)

      Es ist schön, dass du die Programme überflogen hast. Lies sie in Ruhe durch und schreibe dir Fragen dazu auf, die du dann deinem Lehrer stellst. Gib ihm/ihr etwas Zeit, damit sich die Lehrkraft mit deiner Frage auseinandersetzen kann. Sollte dein Lehrer dir nicht weiterhelfen können, frag einfach hier nochmal nach.

      Ich hoffe, ich habe dir etwas helfen können.

      Gruß Jade
    • Max12 schrieb:

      Wir haben in der Schule (7. Klasse, Mittelschule) gelernt, dass AfD Wähler überwiegend rechts/Nazis sind. Was haltet ihr davon? Stimmt das?

      Bzw. warum wählt man sonst diese Partei?

      Sorry, kenne mich mit Politik nicht so doll aus. Hab nur die Programme überflogen.
      Lehrkräfte dürfen Schülern nicht ihre Meinung aufzwingen, sondern müssen ihnen die Gelegenheit geben, sich selbst zu positionieren. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen.

      Ich bin homosexuell und habe die AfD gewählt. Ich war damals zur Landtagswahl in BW etwas unsicher und habe es nicht getan, habe bis zur Bundestagswahl meine Meinung geändert. Warum? Weil ich mich mit der Partei auseinander gesetzt habe und nicht blind Diffamierung gefolgt bin.

      Max12 schrieb:

      Bzw. warum wählt man sonst diese Partei?
      Weil ich ein böser kleiner schwuler Nazi bin, der alle Ausländer aus dem Land jagen will :rolleyes:

      Blöder Witz beiseite- warum wählen manche CDU,SPD,Linke,Grüne usw.? Weil sie sich mit deren Parteiprogramm am besten identifizieren können. Sich bei dieser Partei am wohlsten fühlen und ihre Meinung/Ansicht dort vertreten empfinden.

      Ich stimme vielem, das die AfD im Programm hat nicht zu. Aber das ist bei anderen Parteien nicht anders. Es gibt bestimmte Hauptthemen, die mir wichtiger sind als andere und mir Sorgen bereiten, die von allen anderen Parteien bis auf der AfD ignoriert oder verunglimpft werden. Und diejenigen die diese Probleme ansprechen beleidigt und in die rechte Ecke gedrängt werden.
      Als ein Beispiel: Was bringt es mir heiraten zu können, wenn man Menschen, die mich hassen in Millionenstärke ins Land holt?

      Ich bezweifle stark, dass du möchtest das ich dir hier jetzt jeden einzelnen Grund aufzähle, wieso ich diese Partei wähle.
      Mal abgesehen davon das die Kanzlerkandidatin und Fraktionsvorsitzende der Partei Frau Dr. Alice Weidel selbst homosexuell ist, fühle ich mich doch recht wohl und habe keine Angst mehr offen zuzugeben das ich die AfD wähle. Auch wenn man deswegen dann schief angeschaut wird.
      Would I rather be feared or loved?
      Easy, both.
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      -Michael Scott
    • @ Obi Wan Korean: Die AfD hier gleichzusetzen mit allen anderen Parteien im deutschen Bundestag ist aus meiner Sicht gefährlich. Der Unterschied ist nämlich, dass wir in der AfD Rechtsradikale wie bspw. Relativierer des Holocausts in Führungspositionen haben, in den anderen Parteien ist dies nicht der Fall.

      Deshalb ist folgende Aussage ...

      Obi Wan Korean schrieb:

      Weil sie sich mit deren Parteiprogramm am besten identifizieren können.

      Sich bei dieser Partei am wohlsten fühlen und ihre Meinung/Ansicht dort
      vertreten empfinden.


      Ich stimme vielem, das die AfD im Programm hat nicht zu. Aber das ist bei anderen Parteien nicht anders.
      ... aus meiner Sicht sehr gefährlich. Herr Gauland ist Bundessprecher und Fraktionsvorsitzender im BT, seine Aussagen sind teilweise rechtsextrem, das ist der Unterschied zwischen der AfD und allen anderen Parteien, von der FDP bis zur Linken.

      Das heißt nicht, dass ich dafür plädiere, einen AfD-Wähler als rechtsradikal oder auch nur rechts zu diffamieren. Es gibt Nazis, die AfD wählen, aber die sind in der Minderheit. der Großteil sind tatsächlich "besorgte Bürger". Das gilt es aus meiner Sicht anzuerkennen, und die Sorgen dieser Menschen gilt es ernstzunehmen.


      Obi Wan Korean schrieb:

      Was bringt es mir heiraten zu können, wenn man Menschen, die mich hassen in Millionenstärke ins Land holt?
      Ein großer Teil der anderen Parteien ist tatsächlich blind, oder nicht gewillt Integrationsprobleme zu sehen. Ich würde behaupten, bei denen, die bei uns ins Land kommen sind anteilig tatsächlich mehr homophob als bei denen, die schon hier leben. Aber: es sind längst nicht alle UND Homophobie gibt es auch bei Biodeutschen noch zuhauf. Geh nur in die Schulen und schaue dir an wie oft "gay" oder "Schwuchtel" als Schimpfwort benutzt wird.Das ist eben kein muslimisches oder arabisches Problem. Im Gegenteil: Ich war bis letztes Schuljahr an einem Gymnasium, Migrationsanteil von arabischen Schülern liegt bei wahrscheinlich 1-2%, homophobe Schimpfwörter waren deutlich weiter verbreitet als an der Werkrealschule, wo ich jetzt FSJ mache und der Anteil arabischer Schüler bei schätzungsweise 50-70%, wenn nicht sogar noch höher liegt. Das hat mich, muss ich ganz ehrlich sagen, auch überrascht.

      Nun sehe ich diese Probleme, sehe aber auch, dass Kriegsflüchtlinge tatsächlich schutzbedürftig sind, und da ist dann zunächst mal egal, woher diese kommen, schließlich kann man an der Grenze auch schlecht fragen, ob jemand homophob sei. Diese Tendenzen im Islam zu Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Antisemitimus sehe ich auch, aber diesen Menschen deshalb kein Asyl zu gewähren, halte ich für zynisch. Da ist dann tatsächlich die Integration gefragt, wenn diese nicht fruchtet und sich ein Flüchtling nicht an hiesige Regeln hält, muss er am Kriegsende wieder zurück in sein Heimatland. Wenn sich jemand aber an die Regeln hier hält und man merkt, dass er gewisse Verhaltensweise, die nicht mit unserem westlichen Moralverständnis entsprechen, ablegen kann, dann ist dieser Flüchtling nicht gefährlicher für einen Schwulen als ein nicht-homophober Deutscher. Und ich rede jetzt nur von jenen Flüchtlingen, die tatsächlich homophobe Tendenzen zeigen, viele tun dies noch nicht einmal. Und deshalb ist deine Aussage "Was bringt es mir heiraten zu können, wenn man Menschen, die mich hassen in Millionenstärke ins Land holt?" einfach pauschalisierung und trägt nicht gerade zu einer guten Debattenkultur bei.

      Und genau das macht die AfD auch: Spricht von Minusmigration, schert alle Flüchtlinge über einen Kamm oderstellt in den Mittelpunkt der Debatte, das manche Flüchtlinge homophob und judenfeindlich sind, anstatt klar zu benennen, dass diese Menschen vor Krieg fliehen.
      Deshalb, nein, die AfD ist aus meiner Sicht keine normale Partei.
    • deadmanse schrieb:

      Die AfD hier gleichzusetzen mit allen anderen Parteien im deutschen Bundestag ist aus meiner Sicht gefährlich. Der Unterschied ist nämlich, dass wir in der AfD Rechtsradikale wie bspw. Relativierer des Holocausts in Führungspositionen haben, in den anderen Parteien ist dies nicht der Fall.
      Wenn man diese Verqickung kritisch sieht (was man sollte), darfst du das auch aber bitte dann bei den anderen. Nicht so tun als ob es nur schwarze Schafe bei der AfD gibt, wo sogar noch dagegen vorgegangen wird während (von Seiten der Medien sowieso) die Verqickung von Links-Außen Parteien (Linke, Grüne) usw. mit dem Antifa Milieu komplett ignoriert wird, im Gegenteil diese Gewalttäter sogar noch unterstützt und gefeiert werden. Zum Beispiel Fraktionsvorsitzender der Grünen Frau Göring Eckardt: "Yes ihr seid groß"
      • "Die Bullenhelme sie sollen fliegen"
      • "Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein"
      • "Die nächsten Bullenwache ist nur ein Steinwurft entfernt"
      • "Deutschland verrecke, das wäre wunderbar"
      twitter.com/GoeringEckardt/status/1035208063538667522

      Das finden die Grünen groß. Genauso wie ihre Kollegin Claudia Roth die auf Demos mitzieht wo skandiert wird "Deutschland verrecke"




      Herr Habeck: "Vaterlandsliebe fand ich stets zum kotzen und mit Deutschland wusste ich nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht"
      Beim G20 Gipfel als Hamburg durch linke Gewalt komplett im Chaos verfallen ist hat man auch gesehen das sich die Grüne Jugend mit der Interventionistischen Linken solidarisiert hat.
      Ich kann gerne noch mehr nennen. Aber ich denke das sollte erst mal reichen.
      Und dann wollen die mir irgendwas verzählen das ihnen was an diesem Land und deren Bevölkerung liegt?
      Also bitte ^^

      deadmanse schrieb:

      Das gilt es aus meiner Sicht anzuerkennen, und die Sorgen dieser Menschen gilt es ernstzunehmen.
      Find ich supi das du das sagst!

      deadmanse schrieb:

      Aber: es sind längst nicht alle UND Homophobie gibt es auch bei Biodeutschen noch zuhauf. Geh nur in die Schulen und schaue dir an wie oft "gay" oder "Schwuchtel" als Schimpfwort benutzt wird.Das ist eben kein muslimisches oder arabisches Problem. Im Gegenteil: Ich war bis letztes Schuljahr an einem Gymnasium, Migrationsanteil von arabischen Schülern liegt bei wahrscheinlich 1-2%, homophobe Schimpfwörter waren deutlich weiter verbreitet als an der Werkrealschule, wo ich jetzt FSJ mache und der Anteil arabischer Schüler bei schätzungsweise 50-70%, wenn nicht sogar noch höher liegt. Das hat mich, muss ich ganz ehrlich sagen, auch überrascht.
      Natürlich gibt es Biodeutsche die homophob und ignorant sind. Natürlich sind nicht alle Muslime (es sind ja nicht nur Araber muslimisch btw) homophob. Aber es ist nun mal leider so das die große Mehrheit es einfach ist. In Großbritannien hast du 2. - 3. Generation von Muslimen die dort mit den westlichen Werten aufgewachsen sind und 53% wollen ein Gesetzt das Homosexualität bestraft/verbietet.

      Ich finde das Beispiel mit der Schule nicht ganz so gut, ich selbst war auf einer Realschule und meine Klasse war Multikulti und es sind solche Wörter durch den Raum geflogen, selbst heute noch nenne Freunde mich "gay" und ich sie auch. Das ist für mich gar kein Problem und ich sehe das auch nicht so eng...vor allen bei den jüngeren Schülern. Aber ich verstehe was du meinst.

      Es ist jedoch ein großer Unterschied wenn ich beim Händchen halten mit meinem Freund auf der Straße nur ein paar Blicke bekomme und einen doofen Spruch oder zusammengeschlagen werde.

      deadmanse schrieb:

      Und genau das macht die AfD auch: Spricht von Minusmigration, schert alle Flüchtlinge über einen Kamm oderstellt in den Mittelpunkt der Debatte, das manche Flüchtlinge homophob und judenfeindlich sind, anstatt klar zu benennen, dass diese Menschen vor Krieg fliehen.
      Deshalb, nein, die AfD ist aus meiner Sicht keine normale Partei.
      Es ist mir sowas von egal ob diese Menschen vor Krieg fliehen, wenn sie mir dann den Krieg zu mir bringen - du würdest sicherlich auch keine Nazis aufnehmen die vor den Alliierten flüchten oder?
      Wenn man in dieses Land flüchtet, dann passt man sich an und wenn man mit unseren Werten nicht klar kommt, dann kann man gehen. Es ist ganz einfach.
      In der Praxis ist das aber leider nicht so.
      Wir haben (obwohl wie du sagtest die Gesamtkriminalität gesunken ist) einen enormen Anstieg an Angriffen gegen LGBTQ seit der Flüchtlingskrise. Und auch obwohl die Kriminalität anscheinend generell gesunken ist, sind unsere Behörden komplett überlastet
      Siehe beispielsweise: Brandbrief aus dem Berliner Landgericht: "Wir sind am Ende. Wir können nicht mehr" - Berlin - Tagesspiegel

      Du kannst mir leider auch nicht verzählen das du eine so große Zahl an Flüchtlingen einfach mal so kurz integrieren kannst. Im Gegenteil, immer wieder hört man und es gibt Eingeständnisse das es eben nicht zu machen ist. Und schon bevor der Flüchtlingskrise hieß es von der Kanzlerin selbst das Integration gescheitert ist. Dann bitte auch nicht wundern wenn es Unmut gibt.

      Menschen die vor Krieg und Verfolgung fliehen helfen, da bin ich voll und ganz dabei. Ich selbst war auch im Flüchtlingsheim in Metzingen unterstützend für 4-5 Monate dabei. Irgendwo gibt es dann aber auch eine Grenze.
      Du möchtest sicherlich auch nicht konstant darunter leiden, nur um anderen zu helfen. Vor allem dann wenn selbst Flüchtlinge aus Syrien sagen das viele überhaupt gar keine echten Flüchtlinge sind.

      Du kannst anderen nicht helfen, wenn du dir nicht mal selbst helfen kannst.
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      -Michael Scott

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Obi Wan Korean ()

    • Also um dem ganzen hier mal den Wind aus den Segeln zu nehmen.
      Wie beantwortet man so eine Frage?

      Richtig!
      Man muss doch erst mal definieren was genau "Rechts" heißt, dann schaut man was " Nazi" heißt!
      (Rechts: Was bedeutet politisch rechts oder politisch links? ▷ Definition hier | einfach erklärt für Kinder und Schüler und Nazi = Nationalist: Nationalsozialismus – Wikipedia)

      Hat man die Definition, dann schaut man ob diese Definitionen auf den Durchschnittlichen Wähler zutrifft! Denn Einzelschicksale können nie genommen werden, wenn man über eine Schnittmenge redet!
      Das heißt genauso, wie man nicht den Grünwähler als Hippie, Öko etc darstellen kann, kann man nicht den Afd Wähler als Nazi darstellen.

      Es stimmt jedoch bei allen Gruppen, dass sich der Wähler zum Konsenz der Partei bekennt. Das heißt konkret, Reden der Afd anschauen und mal auseinander nehmen, was da eigentlich gesagt wird:


      Nutzen die Personen bekannte Parolen aus der Nazizeit?
      Fordern sie die gleichen Dinge ein, wie die Nazis damals?
      Sprich, lassen sich Ähnlichkeiten finden?
    • Obi Wan Korean schrieb:

      2. - 3. Generation von Muslimen die dort mit den westlichen Werten aufgewachsen sind und 53% wollen ein Gesetzt das Homosexualität bestraft/verbietet.

      Obi Wan Korean schrieb:

      Wir haben (obwohl wie du sagtest die Gesamtkriminalität gesunken ist) einen enormen Anstieg an Angriffen gegen LGBTQ seit der Flüchtlingskrise

      Obi Wan Korean schrieb:

      Vor allem dann wenn selbst Flüchtlinge aus Syrien sagen das viele überhaupt gar keine echten Flüchtlinge sind.
      Beleg mal würde mich interessieren ob das nicht nur "Gefühle" deinerseits sind, wie bei vielen besorgten Bürgern.
    • Ingo schrieb:

      Max12 schrieb:

      Wir haben in der Schule (7. Klasse, Mittelschule) gelernt, dass AfD Wähler überwiegend rechts/Nazis sind. Was haltet ihr davon? Stimmt das?
      Ich würde das der Schulbehörde und der AfD melden. Eindeutiger Verstoß gegen das Neutralitätsgebot.
      Der Schulbehörde melden geht in Ordnung. Einer betroffenen Partei?! NEIN! Ich wollte als Schüler immer zum mündigen (kritischen) Denken geführt werden. Bei der AfD besteht durchaus die berechtigte Frage oder Sorge: Was soll das? Steuern wir wieder auf eine Gleichschaltung im Bildungssystem zu? (ab 1933 bis 1945 in NS-Detuschland und dann nochmal in der DDR bsi 1989/1990)

      Keiner Partei ist es gestattet programmatisch Einfluss auf den Unterricht in der Schule, Berufsschule oder Univeristät zu nehmen.
      Gewisse Inhalte sind zwar an das Alter und der damit verbundenen geistigen Reife der Schüler geknüpft. Allerdings wenn Fragen zu Parteien gestellt werden, dürfen und sollen Lehrkräfte gerne antworten. Wird ein Lehrer nach seiner persönlichen Meinung zu einer Partei gefragt, sagen die in der Regel vorher: "Das ist meine Meinung dazu", damit die Schüler auch wissen, dass es die eigene Meinung der Lehrkraft ist.
      Ich würde mich sehr freuen, wenn Schüler in der Schule kritische Fragen stellen und diese zum Gelingen von Unterricht beitragen. Wenn den Schülern dieses verwehrt wird, weil sie das "System" in Frage stellen, dann läuft etwas falsch. Genauso falsch läuft es, wenn sich die Lehrkräfte im Unterricht nicht mehr gesund (mit Menschenverstand) zu den Inhalten der Parteien (alle) äußern dürfen, insbesondere, wenn es sich hierbei um Tatsachen handelt. (Inzwischen ist es ja bekannt, dass es Parteien gibt, die mit seltsamen (erfundenen/verschlechterten) Zahlen um sich werfen, um ihren Zweck zu erreichen.) Schließlich soll am Ende der Schulzeit ein mündiger Bürger in der Gesellschaft sein, der auch mal unbequeme Fragen stellt.

      Ingo, pushen brauchst du nicht, wir haben eine "Bearbeitenfunktion" für unsere Beiträge. Wenn man die verwendet, spart man sich die unsinnigen Doppelposts und pusht nicht unnötig.
    • Hog schrieb:

      AFD hat nix mit Rechts zutun, Es sind nur die Braunen, die sich unter der AFD verstecken, mehr nicht. Vieles was AFD anspreicht ist leider war.
      Die AfD wird dem rechten Spektrum zugeordnet, da diese sich zum Konservatismus und Nationalismus bekennen.

      Ingo schrieb:

      Max12 schrieb:

      Wir haben in der Schule (7. Klasse, Mittelschule) gelernt, dass AfD Wähler überwiegend rechts/Nazis sind. Was haltet ihr davon? Stimmt das?
      Ich würde das der Schulbehörde und der AfD melden. Eindeutiger Verstoß gegen das Neutralitätsgebot.
      Wieso sollte das die AfD erfahren? Das zuständige Schulamt wird sich bei Meldung sicherlich mit dem Fall beschäftigen und ggf. Disziplinarmaßnahmen ergreifen.
    • Nationalismus = rechts so wie die meisten immer behaupten ist es aber nicht!
      Vaterlandsliebe das wohl des Landes ist nicht das was Die Nazis damit machen!

      Aber naja man kann Stunden darüber Diskutieren aber am ende bringt es eh nix da man es eh nicht ändern kann..
      Dazu müssten mehr leute sich damit befassen aber dieses ist nicht der fall und so wird es immer wieder zum Braunen Mob kommen
      ich bin auch raus da ich Politik auch nicht mehr hören kann solange hier ruhe ist ist das gut wir haben genug getötet und Kriege geführt..

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hog ()

    • r0b schrieb:

      Patriotismus (Vaterlandsliebe) und Nationalismus sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.
      Kurzgefasst und zugespitzt ist dieses die kürzeste Unterscheidung der beiden Begriffe.
      Beide Begriffe gerne in Lexika nachschlagen und eine Unterscheidung genauer herausarbeiten.
      Für diese Arbeit bitte nicht Wikipedia verwenden.
      Hier ein paar Links zum Nutzen:
      Nationalismus | bpb (Eine sehr gute Informationsquelle, verständlich geschrieben und immer mit weiterführenden Quellen und Material versehen. Ideal als Quelle für Vorträge/Referate.)
      HanisauLand - Lexikon - Nationalismus (Ebenfalls verständlich geschrieben und man kann Fragen an die Redaktion richten)

      Patriotismus | bpb (Eine sehr gute Informationsquelle, verständlich geschrieben und immer mit weiterführenden Quellen und Material versehen. Ideal als Quelle für Vorträge/Referate.)

      Hog schrieb:

      Nationalismus = rechts so wie die meisten immer behaupten ist es aber nicht!
      Vaterlandsliebe das wohl des Landes ist nicht das was Die Nazis damit machen!

      Aber naja man kann Stunden darüber Diskutieren aber am ende bringt es eh nix da man es eh nicht ändern kann..
      Dazu müssten mehr leute sich damit befassen aber dieses ist nicht der fall und so wird es immer wieder zum Braunen Mob kommen
      ich bin auch raus da ich Politik auch nicht mehr hören kann solange hier ruhe ist ist das gut wir haben genug getötet und Kriege geführt..
      Vaterlandsliebe, das Wohl des Landes ist nicht das, was die Nazis damit machen! Das wäre die Erklärung für Patriotismus.
      Nationalismus = Rechts: ist völlig richtig. Denn der "Nation"-Begriff lässt sich nicht mit einem wissenschaftlichen Konsens über seine Merkmale, Voraussetzungen und Implikationen festlegen. Vielfach und das ist bei den Rechten üblich, wird der Begriff über die "Kultur" erklärt. Nun sage mir mal jemand, was DIE deutsche Kultur sein soll? Diesen Punkt zu erklären, haben weder die Personen unter Hitler gekonnt noch kann es die AfD. Hier wird mit einem diffusen Begriff gearbeitet, der so etwas wie "Einheit" herstellen soll. Der Begriff oder besser das Gefühl eine "Nation" zu sein kam erst sehr spät auf. Es sollte zumindest in Deutschland keinen verwundern, wes wegen sich die Leute oft noch in erster Linie als Bürger einer bestimmten Region oder eines bestimmten Ortes sehen und anschließend als Deutsch betrachten.
      Nationalisus ist auch die Devise von Donald Trump (America first), um mal ein Beispiel aus der Postmoderne zu nennen.
      Nationalisten und im Besonderen auch rechte Gruppierungen geben auf äußerst komplizierte Sachverhalte / Fragen sehr einfache Antworten, die dem Sachverhalt oder der Frage nicht gerecht werden.

      Diskutieren und die Meinung von anderen auch zu akzeptieren gehört zu den Grundlagen einer funktionierenden Demokratie. Wer von vornherein sagt, das bringt am Ende eh nichts, hat das System einer sachlichen Diskussion nicht verstanden.

      Übrigens führst du an, dass wir genug getötet haben. Ich sage dir, wir töten immer noch jeden Tag! Wie das? Wir beuten in anderen Ländern die Menschen aus für unsere Kleidung, für unser Essen, für moderne Technik, für die Steine, mit denen wir unseren Garten schmücken oder unser Hausbauen, für unsere Spielwaren...
      Kinder können auf Grund unseres Konsums nicht zu Schule gehen, weil sie mit helfen müssen, dass die Familie etwas verdient. Unser Konsum beeinflusst das Leben in anderen Länder durchaus, nur machen wir uns in der Regel keinerlei Gedanken darüber, weil es hier ja ruhig ist!