Meinung zur Flüchtlingspolitik in Deutschland

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    • Meinung zur Flüchtlingspolitik in Deutschland

      Hallo zusammen,
      ich wollte einfach mal das Thema hier aufgreifen und eure Meinungen dazu hören weil es uns ja alle betrifft. Auch wenn's manchen schon zu den Ohren raushängt löst sich das Problem ja nicht von alleine.

      Also hier einfach mal meine Meinung:

      Grundsätzlich hab ich gar nix gegen Ausländer bzw. Flüchtlinge weil sie ja auf unsere Hilfe angewiesen sind. Stellt euch mal vor 150 Meter vor eurem Haus gehen Bomben nieder und jedes mal wenn ihr schlafen geht wisst ihr nicht ob ihr den nächsten Tag noch erlebt bzw. überlebt. Am Anfang war das ja noch alles legitim und in einem angemessenen Rahmen. Aber mittlerweile hat sich das ganze ja schon zu einem riesen Problem entwickelt. Man sieht ja Vorfälle wie in Köln, und so weiter und sofort. Dabei denke ich sind das Problem nicht einmal die echten Flüchtlinge, sondern die sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge". Das heißt diejenigen kommen nur weil es hier Kohle gibt. Und das ja auch nicht zu wenig. Leider kann oder will unsere Regierung das nicht erkennen. Das schlimme dran: Die anderen EU Länder, die uns eigentlichen helfen sollten (ich meine wozu ist denn die EU sonst da?) sitzen da, tun Däumchen drehen und glotzen dämlich in die Runde. Und die Deutschen und Frankreich sollen es richten oder was? Für mich absolut unverständlich. Stattdessen lassen wir immer noch alle rein obwohl wir schon jetzt überfordert sind. Man siehe es am folgenden Beispiel: In Großstädten werden Obdachlosenheime geräumt damit dort Asylbewerber rein können. Und was sollen die Obdachlosen machen? Sie sind in dem Moment wieder ohne dach überm Kopf obwohl es unsere Leute sind. Nicht falsch verstehen, ich meine damit bloß das eine Regierung sich erstmal um seine eigenen Bürger kümmern muss bevor man jemand Fremdes aufnehmen kann. Klar ist das ne Ausnahmesituation, keine Frage. Aber wenn dann Unschuldige rausgeschmissen werden hört der Spaß bei mir auf. Da muss Deutschland erstmal die eigenen Probleme in den Griff bekommen bevor es sich wieder neue Probleme "anschafft". Das wirkt jetzt vielleicht auf einige so: "Du bist ja voll der Nazi!" oder: "Du willst ja gar nicht Helfen". Das könnt ihr gerne denken, aber dann ist mit denjenigen auch keine sachliche Diskussion möglich. Es ist ja nunmal die Wahrheit. Wir können einer gewissen Anzahl an wirklich HILFEBEDÜRFTIGEN Flüchtlingen helfen, aber alle können wir auch nicht nehmen. Und schon gar nicht Leute die Unruhe stiften und wie in Köln eine Bedrohung sind. Diese Menschen sollten wieder dahin geschickt werden wo sie herkommen und nicht den Platz für einen wirklichen Flüchtling blockieren. Also ganz einfach: Wer bei uns leben will muss sich auch anpassen wollen und die Regeln befolgen. Ansonsten wird ein ordentliches zusammenleben und eine Integration unmöglich. Meiner Meinung nach.

      Mein eigentlicher Appell an alle: Wir dürfen uns auf keinen Fall von dem Hass gegen Flüchtlinge anstecken lassen sondern sollten die Nächstenliebe wahren und das Problem lieber sachlich zu lösen probieren.

      Ich könnte jetzt noch viel mehr erzählen, aber wollte nicht den ganzen Diskussions-Stoff vorweg nehmen.
      Ich bin auf jeden Fall gespannt auf eure Meinungen. Seht ihr das genauso wie ich oder seit ihr völlig anderer Meinung?

      MfG
      Das Gleiche und dasselbe ist das Gleiche bzw. dasselbe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von mesuperuser ()

    • Ist ein sehr kritisches Thema, momentan haben wir keine Lösung und es wird auch keine absolut perfekte Lösung dafür geben, weil wir mithelfen sollten und uns nicht dagegenstemmen dürfen. Egal ob aus der Sicht eines Bürgers oder der eines Kanzlers.

      Einerseits eine große Chance zwecks neuen Wirtschaftsaufschwung und Arbeitsplätzen, andererseits kann es einen in die Katastrophe reissen, wenn es nicht eingedämmt wird. Wir brauchen strenge Regeln!

      Um mich kurz zu fassen: Ich heiße jeden gerne willkommen, egal ob als Fachkraft oder doch nur Aushilfe, es sind einfach gute Arbeitskräfte für den Wirtschaftsmarkt. Wer arbeiten will, der sollte dies DÜRFEN, nicht so wie im Moment. Wer sich daneben benimmt oder meint er kann jahrelang auf Kosten des Staates leben, der sollte ausgewisen werden.

      Ihr müsst aber auch verstehen: Die haben ein anderes Bild von Frauen. Man muss das umerziehen. Meint ihr die kommen nach Deutschland und ein arabisch sprechender erklärt ihnen, wie sie wen zu behandeln zu haben? Nein. Viele sind es so gewöhnt und wissen es nicht. Wird aber Zeit zu handeln, wenigstens was das Arbeiten usw angeht eine strikte Ordnung, momentan ist Chaos und irgendwann (war ja heute schon so) übernehmen die rechtsradikalen den Vormarsch. Sie flüchten ewig vom Krieg kommen nach Deutschland und erstmal wird ihr Haus angezündet, Bravo.
    • Werden "Wirtschaftsflüchtlinge" nicht fast immer abgelehnt? So weit ich weiß werden Flüchtlingsfälle individuell überprüft und Asyl gibt es nur, wenn tatsächlich eine Bedrohung in der Herkunft vorliegt. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, Fehler und so weiter, aber auf die Mehrheit sollte das doch zutreffen. Die allermeisten Flüchtlinge (die auch Asyl bekommen!) werden von Syrien oder Irak angenommen, in beiden Ländern ist Krieg. "Wirtschaftsflüchtlinge", die auch Asyl bekommen, gibt es fast keine (oder irre ich mich?).

      Werden Obdachlose wirklich auf die Straße geschmissen? Hast du dazu einen Link (habe jetzt so schnell nichts gefunden)?


      mesuperuser schrieb:

      Da muss Deutschland erstmal die eigenen Probleme in den Griff bekommen bevor es sich wieder neue Probleme "anschafft".
      Die Flüchtlinge sind aber doch jetzt da. Was genau willst du auf später verschieben?



      mesuperuser schrieb:

      Das heißt diejenigen kommen nur weil es hier Kohle gibt. Und das ja auch nicht zu wenig.
      Stimmt. Nachdem das Bundesverfassungsgericht den alten Tagessatz für Asylanten als menschenunwürdig entschiedenen hat, leben die im reinsten Luxus.
    • algernong schrieb:

      Werden "Wirtschaftsflüchtlinge" nicht fast immer abgelehnt?
      Soweit ich weiß nicht. Es sind ja auch schon viele rein gekommen die gar nicht überprüft wurden. Zum Beispiel über Österreich.

      algernong schrieb:

      Werden Obdachlose wirklich auf die Straße geschmissen? Hast du dazu einen Link (habe jetzt so schnell nichts gefunden)?
      Leider nicht (mehr). Hab vorhin schon gesucht aber nichts mehr gefunden. Ich erinnere mich nur noch aus dem Gespräch was ich in einem Tor IRC-Chat hatte. Da war ein super Link drin.
      Werde die Tage nochmal probieren da ran zu kommen, versprechen kann ich jedoch nix da in solchen IRC's kaum ein Chat geloggt wird.

      MfG
      Das Gleiche und dasselbe ist das Gleiche bzw. dasselbe.
    • Das mit den "Wirtschaftsflüchtlingen" stimmt nicht ganz, diese werden durchaus erkannt und fast bis auf wenige Ausnahmen wieder abgeschoben (z. B. haben Flüchtlinge aus dem Kosovo kaum eine Chance auf Asyl). Durch den großen Ansturm verzögert sich allerdings dieser Prozess. Wir haben einen großen Ansturm dem nur recht wenig bzw.ein stark überbelastendes Personal in den Behörden gegenübersteht.

      Durchaus ist eine demokratische Regierung dazu verpflichtet im Wohle der eigenen Bürger zu handeln und deren mehrheitlichen als auch die nationalen Interessen zu bewahren. Aber dennoch ist das Argument mit den Obdachlosen invalide. Eine Debatte über Obdachlose gab es seit langem großartig nicht mehr, sie wurden durch den rechten Populismus wieder ins leben gerufen um diese politisch gegen die Flüchtlinge instrumentalisieren zu können. Viele die dieses Argument einbringen, sind doch die Obdachlosen höchstwahrscheinlich egal, oder machten sich vorher kaum Gedanken darüber. Auch ist es völlig utopisch anzunehmen das die Regierung Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit und Armut im allgemeinen beseitigen muss um anderen helfen zu können. Dies wird leider immer geben in jedem Staat auf dieser Welt, das Ausmaß ist bloß entscheiden. Daher ist dies auch eine Aussage die man meiner Ansicht nach nicht gegen Asylanten verwenden kann, da dies eine fiktive Forderung ist - Zu dem geräumten Obdachlosenheim, dazu habe ich auf Anhieb nichts gefunden, nur das in Ludwigsburg sowas geplant war - aber nicht durchgeführt wurde (?), hast du dazu konkretere Informationen?

      Zu Köln: Es ist tragisch was passierte und man sollte erstmal den Stand der Ermittlungen abwarten wie viele und ob die Täter wirklich nur aus Flüchtlingen bestand. Selbst wenn ja, ist es falsch die Wut den Tätern gegenüber auf eine ganze Gruppe zurichten. Wir leben in einem Rechtsstaat und auch in diesem kann jemanden das Recht auf Asyl verwehrt werden, wenn dieser zu einer Haft- oder Bewährungsstrafe verurteilt wurde.

      Ich gebe dir recht das die EU in Hinblick auf die Flüchtlingsströme besser zusammenarbeiten muss und nicht nur die gesamte Last auf ein paar wenig kooperativen Mitgliedsstaaten abwälzen sollte. Denn nur so wird irgendwann ein Punkt erreicht, wo man nicht mehr helfen kann, da sämtliche Ressourcen die maximal zur Verfügung stehen können ausgeschöpft sind. Die Frage bleibt aber dann dennoch offen, was macht man mit den anderen?

      Grundsätzlich erleben wir einen demografischen Wandel, somit wären die ganzen Flüchtlinge ein willkommenes Mittel womit man "künstlich" entgegenwirken kann. Auch die Wirtschaft kann von dem ganzen profitieren (z.b.: es gibt zisch unbesetzte Lehrstellen im Handwerk). Doch um dies erfolgreich durchsetzen zu können muss die aktuelle Asylpolitik reformiert werden. Wir dürfen nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen und zulassen das eine parallel Gesellschaft entsteht. Es muss mehr in Punkto Integration und Förderung für Asylanten investiert werden.
    • Zu sagen man muss in Asyl investieren, ist nicht falsch. Aber zu sagen, dass man sich nicht erst einmal um seine eigene Bürger kümmern sollte, das ist heftig falsch. Wenn Obdachlosenheime für Flüchtlinge freigeräumt werden, verstehe ich absolut kein Spaß mehr. Es kann nicht sein, dass Flüchtlinge wie Könige behandelt werden und dass das eigene Volk unter die Flüchtlingsaufnahme leidet.

      Hierbei muss einfach gesagt sein, dass wir auch nur so viele Flüchtlinge Asyl geben sollten, wie Deutschland es auch einfach nur packen kann, ohne das eigene Volk zu benachteiligen. Wenn Obdachlosenheime freigeräumt werden und Kirchen abgerissen werden aufgrund von Flüchtlingen, frag ich mich echt, was im Kopf der Regierung eigentlich schief gelaufen ist. Das ist ja, als würde ich mehr Geld ausgeben als ich eigentlich habe.

      Ich bin ja selbst Ausländer, muss aber sagen, dass es mich stört, dass mehr Flüchtlinge aufgenommen werden, als DE eigentlich nur packt. Dass die EU auch noch ihren Rücken zurücklehnt und absolut nicht unterstützt, finde ich so abnormal eklig, dass ich mich frage, weshalb DE eigentlich noch in der EU ist. Hauptsache sie wollen Hilfe bekommen, aber nichts dafür tun.
    • Ich will auch nicht sagen, dass das innerhalb in EU super verteilt wird. Daran gibt es sicher berechtigte Kritik.

      Das ist meiner Meinung nach aber eine sehr grenzwertige Aussage:

      Azure schrieb:

      Hierbei muss einfach gesagt sein, dass wir auch nur so viele Flüchtlinge Asyl geben sollten, wie Deutschland es auch einfach nur packen kann, ohne das eigene Volk zu benachteiligen. Wenn Obdachlosenheime freigeräumt werden und Kirchen abgerissen werden aufgrund von Flüchtlingen, frag ich mich echt, was im Kopf der Regierung eigentlich schief gelaufen ist. Das ist ja, als würde ich mehr Geld ausgeben als ich eigentlich habe.
      Wenn Obdachlose tatsächlich auf die Straße geschmissen werden, um den Wohnraum Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen: Kritik völlig in Ordnung, sehe ich auch nicht ein. Wenn!
      Das eigene Volk darf man meiner Meinung nach aber sehr wohl benachteiligen, wenn es nicht anders geht (ich fühle mich bis jetzt in keine Weise durch die Flüchtlingskrise benachteiligt. Du?). Was ist denn die Alternative? Flüchtlinge im Winter auf der Straße schlafen zu lassen, nur damit die Deutschen jeden Sonntag in die Kirche gehen können (oder, jetzt realistischer, die Schulkinder ihre 90 Minuten Sportunterricht pro Woche bekommen?). Wieso ist die Kirche wichtiger als ein Menschenleben (ok: in diesem Winter vielleicht nicht)?

      Ich finde, es gibt hier gar nichts großartig zu diskutieren. Wenn Menschen vor dem Tod flüchten, ist ihnen Asyl zu gewähren, völlig egal, welche Konsequenzen das für das Land und die eigene Bevölkerung hat.
    • Du siehst es als unmenschlich, die Flüchtlinge im Winter auf der Straße schlafen zu lassen. Was machen denn gerade die rausgeschmissenen Obdachlosen?

      Auch dass der Sportunterricht etc nicht ermöglicht wird, ist jetzt nicht das Gelbe vom Ei, immerhin brauchen Schüler ihr Sportunterricht zum austoben.

      Wie sollen wir uns benachteiligt fühlen, immerhin sind wir in einer Position, wo uns keiner unseren Wohnraum wegnehmen kann und / oder Arbeitsplatz. Auch wenn nie Arbeitsplätze jetzt aufgrund der Flüchtlinge aufgelöst wurden. Aber du weißt was ich meine, wir sind etwas "wohlhabender".
    • Azure schrieb:

      Zu sagen man muss in Asyl investieren, ist nicht falsch. Aber zu sagen, dass man sich nicht erst einmal um seine eigene Bürger kümmern sollte, das ist heftig falsch. Wenn Obdachlosenheime für Flüchtlinge freigeräumt werden, verstehe ich absolut kein Spaß mehr. Es kann nicht sein, dass Flüchtlinge wie Könige behandelt werden und dass das eigene Volk unter die Flüchtlingsaufnahme leidet.
      Wo fand dies bitteschön statt? Bis jetzt ist es nur eine Behauptung, ich habe gestern kurz recherchiert aber bis auf das angesprochene in meinem obigen Beitrag nichts weiteres dazu gefunden. Desweiteren ist dies moralisch eine schwere Frage, was wäre aus den Flüchtlingen geworden die mit Frau, Kind, evtl. sogar alten und Kranken passiert? Richtig sie wären auf einmal auch Obdachlos, das hätte in der internationalen Presse schöne Schlagzeilen gegeben...

      Zu behaupten das Flüchtlinge wie Könige behandelt werden ist auch durchaus eine fragwürdige Äußerung, hast du dir schon mal eine Flüchtlingsunterkunft vom nahen angesehen? Wenn das eine monarchische Sonderbehandlung ist, dann bedauere ich deine Lebensumstände und hoffe das sie nicht diesem Standard entsprechen ;)
    • sam schrieb:

      Bis jetzt ist es nur eine Behauptung
      Ganz richtig. Es kann vielleicht sein das es nicht 100% wahr ist, das gebe ich zu. Ich meine in IRC-Chats steht nicht selten scheiße drin. Was ich aber mit Sicherheit weiß: Es wurde darüber nachgedacht und einige wollten es ja sogar durchsetzen. Und wenn es schon einmal fast passiert wäre, dann kann es doch noch in Zukunft passieren oder? Ich meine der Platz in Deutschland wird ja trotzdem nicht mehr.



      sam schrieb:

      hast du dir schon mal eine Flüchtlingsunterkunft vom nahen angesehen?
      Ich kenne eine, und die sieht wirklich schick aus. Komplett saniert, WLAN und und und.


      sam schrieb:

      Richtig sie wären auf einmal auch Obdachlos, das hätte in der internationalen Presse schöne Schlagzeilen gegeben...
      Genau das ist das Problem. Wenn wir keine mehr aufnehmen sind wir auf einen Schlag wieder die Nazis die alle Ausländer hassen. Aber die internationalen Medien checken ja auch nicht das wir das nicht alles alleine richten können.


      Azure schrieb:

      dass Flüchtlinge wie Könige behandelt werden
      Das sehe ich ja auch immer jeden Tag. Manche Hartz 4 Empfänger die nicht mehr Arbeiten können (Aus gesundheitlichen Gründen zum Beispiel) können sich kaum über Wasser halten und die Regierung hat angeblich keine Kohle für Erhöhungen. Aber jeder Flüchtling bekommt erstmal ein fettes Wilkommensgeschenk. Ich sehe jeden Tag bei uns Flüchtlinge mit Smartphone und Adidas. Da frag ich mich schon was bei den Leuten da oben nicht richtig Funktioniert. Ich an der Stelle würde allen Essens-Gutscheine + eine kleine Prämie geben. So können wir schonmal die Leute, die nur wegen des Geldes kommen "loswerden". Jetzt wird wieder der ein oder andere sagen: "Wie sollen sie sich dann integrieren können?". Dann stelle ich die Frage: "Wollen/Können wir überhaupt alle integrieren?". Sollte nicht das Ziel sein das Problem an der Wurzel zu packen und in dem jeweiligen Land für Frieden sorgen? Dann könnten die Menschen auch wieder in ihre alten Häuser zurück und ihr leben in Frieden fortführen. Weil im Moment steht auch bei uns die Lage kurz vor der Eskalation. Durch falsche Gerüchte oder ein allgemein voreingenommenes Bild von Flüchtlingen gibt es immer mehr Deutsche die Hass gegen Flüchtlinge schieben. Erlebe ich auch zurzeit in meinem Umfeld.
      Und solange man nicht den Willen der Regierung sieht der Lage in dem jeweiligen Land Herr zu werden, wird sich da nichts ändern.

      algernong schrieb:

      ich fühle mich bis jetzt in keine Weise durch die Flüchtlingskrise benachteiligt. Du?
      Ich nicht, aber frag vielleicht mal die Leute die sich kaum über Wasser halten können.
      Ich persönlich fühle mich einfach bedroht. Gerade durch die Vergewaltigungs-Sachen. Mann muss auch dazu sagen das viele auch aus einem Land kommen wo der IS sehr präsent ist. Und den will ich, oder besser gesagt wollen wir alle nicht in Deutschland haben. Ich sage auf keinen Fall das es alle sind, aber anzunehmen das es gar keiner wäre ist auch Naiv.

      MfG
      Das Gleiche und dasselbe ist das Gleiche bzw. dasselbe.
    • mesuperuser schrieb:

      Ganz richtig. Es kann vielleicht sein das es nicht 100% wahr ist, das gebe ich zu. Ich meine in IRC-Chats steht nicht selten scheiße drin. Was ich aber mit Sicherheit weiß: Es wurde darüber nachgedacht und einige wollten es ja sogar durchsetzen. Und wenn es schon einmal fast passiert wäre, dann kann es doch noch in Zukunft passieren oder? Ich meine der Platz in Deutschland wird ja trotzdem nicht mehr.
      Und glaubst du jeden Quatsch den man in einem IRC-Caht liest ohne diesen zu hinterfragen, selber darüber nachzudenken und zu recherchieren? Ich hoffe du bildest dich bei politischen Themen noch andersartig fort. Im Fall von Ludwigsburg wo dies geplant war, haben sich sogar die Grünen dagegen gestellt, die ja bekanntlich eine offene "Willkommenskultur" vertreten - es ist auch übrigens rein spekulativ anzunehmen nur weil es geplant war das dies irgendwann passieren kann, natürlich habe ich jetzt auch keine Glaskugel, aber ich halte es aufgrund der Zwiespalt in der Gesellschaft als sehr unwahrscheinlich.

      Platz in Deutschland gäbe es genug, für alle Obdachlosen, für alle Flüchtlinge und für weitere die nachkommen könnten. Im gesamten Land gibt es ca. 1,5 Millionen leer Wohnungen, vor allen in ländlichen Ballungsgebieten wo immer mehr in die Städte abwandern ist genug verfügbarer Wohnraum vorhanden, wovon auch die Infrastruktur profitiert. Das kann ich selber bestätigen da ich aus einer kleinen Ortschaft komme wo ebenfalls hier und in den umliegenden Orten Flüchtlinge untergebracht sind.

      Das Wohnungsproblem dürfte somit theoretisch gar nicht existieren, dass Problem ist allerdings das der Staat auch nicht ohneweiteres über Privateigentum verfügen kann. Ansonsten würdest du dich beschweren wie Dreist und Frech die Regierung wäre, in einer Wohnung die seit 5 Jahren leersteht eine Flüchtlingsfamilie unterzubringen und dem Eigentümer dieser Immobilie auch noch dadurch zwangsweise sichere Mieteinnahmen die dem Mietspiegel entsprechen beschert ;)

      mesuperuser schrieb:

      Ich kenne eine, und die sieht wirklich schick aus. Komplett saniert, WLAN und und und.
      Entspricht dem "und und und" ein Marmor Boden, Springbrunnen, Zimmerservice, Rezeption, Wellness Bereich, Pool, Massagen und Wasserbetten? Ich habe die in Trier und in Wittlich gesehen, schick sieht wirklich anders aus. Die Notunterkünfte in Sporthallen und in leerstehenden Super- /Baumärkten sind auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. In einem Zelt zu überwintern ist auch sicherlich nicht sehr angenehm.

      Auch ein Wlan Hotspot ist nichts besonderes...

      mesuperuser schrieb:

      Genau das ist das Problem. Wenn wir keine mehr aufnehmen sind wir auf einen Schlag wieder die Nazis die alle Ausländer hassen. Aber die internationalen Medien checken ja auch nicht das wir das nicht alles alleine richten können.
      Nein sind wir nicht. Die Regierung wäre mit ihren Bemühungen innerhalb der EU politisch gescheitert und müssten eine Niederlage eingestehen, somit würden die schon ohnehin "Sturen-Staaten" erst recht nicht einwilligen weitere aufzunehmen. Es ist ein symbolischer Akt der vollzogen wird "Wir reden nicht nur, wir machen es vor" und somit indirekt auch ein EU internes Machtspiel. Das hat nichts mit der Nazi-Keule zu tun, diese haben schon Länder wie Polen oder gar Ungarn bereits abbekommen.

      mesuperuser schrieb:

      Das sehe ich ja auch immer jeden Tag. Manche Hartz 4 Empfänger die nicht mehr Arbeiten können (Aus gesundheitlichen Gründen zum Beispiel) können sich kaum über Wasser halten und die Regierung hat angeblich keine Kohle für Erhöhungen. Aber jeder Flüchtling bekommt erstmal ein fettes Wilkommensgeschenk. Ich sehe jeden Tag bei uns Flüchtlinge mit Smartphone und Adidas. Da frag ich mich schon was bei den Leuten da oben nicht richtig Funktioniert. Ich an der Stelle würde allen Essens-Gutscheine + eine kleine Prämie geben.
      Ein Hartz IV Empfänger hat seine eigenen Vierwände und erhält seine Grundsicherung. Zugegeben diese ist nicht sonderlich hoch, man kann zwar davon nicht leben aber dennoch existieren.

      Denn Schwachsinn mit dem "Willkommensgeschenk" oder auch bekannt als "Begrüßungsgeld" hast du vermutlich auch aus dem IRC-Chat? So etwas gibt es in Deutschland nicht und ist somit ein rechts populistischer Mythos. Vergleichen wir doch mal die Situation; Hartz IV Empfänger erhalten in der Regel schnell ihre eigene Wohnung, während Asylanten für einen längeren Zeitraum in Sammelunterkünften untergebracht sind. Hartz IV Empfänger aber auch Asylanten haben gesetzlich einen Anspruch auf das Existenzminimum.

      Der Hartz IV Regelsatz ist im Jahr 2016 für Alleinstehende von 399 € auf 404 € angestiegen. Für Partner in einer Bedarfsgemeinschaft beträgt der Regelsatz jeweils 364 €. Alleinstehende (Erwachsene) Flüchtlinge erhalten Leistungen in Höhe von 359 € (45,00 € weniger im Vergleich zum Hartz IV Empfänger bzw. 5 € weniger als ein Empfänger in einer Bedarfsgemeinschaft). In diesen 359 € ist das sogenannte "Taschengeld" von 143 € inbegriffen, das bedeutet das sie letzten Endes 143 € Bar pro Monat frei zur Verfügung haben und der Rest mit Sachleistungen etc. verrechnet wird (während ein Arbeitsloser über seinen Regelsatz frei verfügen darf). Zu behaupten dem deutschen Hilfsbedürftigen geht es schlimmer oder ein Flüchtling sei bessergestellt als der eigene Bürger ist somit falsch - sie sind somit meiner Meinung nach sogar benachteiligt.

      Und dieses leidige Smartphone Thema, ich habe hier noch irgendwo ein Wiko Lenny mit großem Bildschirm rumtrollen, hat mich im Saturn schlappe 80 € gekostet. Je nach Alter kannst du dich vielleicht noch über die Empörung und an Schlagzeilen erinnern wie "SKANDAL: ARBEITSLOSER bekommt vom Arbeitsamt Plasma TV bezahlt!". Das zu einer Zeit, wo der Röhrenbildschirm aus den Elektrofachmärkten verschwand und man nur noch die Flatscreens zu kaufen bekam.

      Ein Smartphone ist in der heutigen Zeit kein Luxusartikel mehr, ich würde sogar soweit gehen und behaupten das man ein Smartphone in der heutigen Gesellschaft als ein Grundbedürfnis ansehen könnte.

      Selbst in Afrika und im Nahen Osten ist die Verbreitung von Smartphones sehr weit fortgeschritten, schließlich wäre es aus ökonomischer Sicht fatal wenn die Handy-Hersteller diesen Absatzmarkt total vernachlässigen würden. Auch die Hersteller sind sich bewusst das sie nicht die her bekannten Modelle zu den hier gewohnten Preisen absetzen können, daher gibt es dort viele "abgespeckte Versionen", wo der Profit über die Masse generiert wird.

      Für die Flüchtlinge ist das Smartphone auch ein wichtiger Begleiter, nicht nur um mit den "Daheimgebliebenen" in Kontakt bleiben zu können sondern um sich dank GPS und Maps zu orientieren. Ebenso wichtig ist das Smartphone für die Flüchtlinge auch um mit anderen flüchtigen in Kontakt zu bleiben und sich untereinander austauschen zu können - z. B. welche Fluchtrouten offen und sicher sind und welche nicht. Somit ist es eine Illusion anzunehmen das sie teuere Geräte als eine Art Prämie erhalten. Viele betreten somit die Landesgrenze mit einem Smartphone in der Tasche...

      Und zur Markenkleidung: Ich habe zwar bis jetzt nicht viele gesehen die irgendwo erkenntlich viele oder großartige Markenkleider trugen. Aber selbst wenn, schon mal darüber nachgedacht wo sie die Markenkleidung her haben könnten? Ich gehe mal nicht davon aus, das der Flüchtling sich den Kassenbon an die Stirn getackert hat. Viele Bürger spenden Altkleider an Organisationen oder direkt an Unterkünfte - Und Altkleider bedeutet auch nicht unbedingt verranzt, fleckig und schäbig.

      Der angesprochene Adidas Schuh ist außerdem keine Symbolik von teuren und schicken Markenluxus, es gibt Schuhmodelle die sind schon ohne Reduzierung ab 25 € zu haben...
    • sam schrieb:

      Viele Bürger spenden Altkleider an Organisationen oder direkt an Unterkünfte - Und Altkleider bedeutet auch nicht unbedingt verranzt, fleckig und schäbig.

      Natürlich nicht. Aber man erkennt doch einen Schuh der schon über einen längeren Zeitraum getragen wurde und einen neuen. Kann natürlich sein das jemand auch neue Schuhe spendet, aber das wird wohl eher die Minderheit sein. Und man erkennt auch welche Modelle der Adidas-Serie teurer und welche Billiger sind.


      sam schrieb:

      Ein Smartphone ist in der heutigen Zeit kein Luxusartikel mehr, ich würde sogar soweit gehen und behaupten das man ein Smartphone in der heutigen Gesellschaft als ein Grundbedürfnis ansehen könnte.
      Ich würde sagen das ein Smartphone vor allen dingen ein Statussymbol ist. Aber das gehört jetzt nicht zum Thema.


      sam schrieb:

      Denn Schwachsinn mit dem "Willkommensgeschenk" oder auch bekannt als "Begrüßungsgeld" hast du vermutlich auch aus dem IRC-Chat? So etwas gibt es in Deutschland nicht und ist somit ein rechts populistischer Mythos.
      Da hast du mich wohl erwischt.


      sam schrieb:

      Und glaubst du jeden Quatsch den man in einem IRC-Caht liest ohne diesen zu hinterfragen, selber darüber nachzudenken und zu recherchieren? Ich hoffe du bildest dich bei politischen Themen noch andersartig fort.
      Natürlich bilde ich mich noch andersartig fort. Aber wenn ich alles bis auf's Detail recherchiere werd ich nicht mehr fertig. Genau deshalb hab ich auch dieses Thema eröffnet, um zu Diskutieren und Meinungen auszutauschen.

      sam schrieb:

      Zu behaupten dem deutschen Hilfsbedürftigen geht es schlimmer oder ein Flüchtling sei bessergestellt als der eigene Bürger ist somit falsch - sie sind somit meiner Meinung nach sogar benachteiligt.
      Damit hast du natürlich recht. Du musst das aber auch mal in der Relation sehen. Den Hartz 4 Empfängern in Deutschland geht es so gesehen besser als den Flüchtlingen. In der Relation zur deutschen Gesellschaft jedoch schlechter. Und manchen Flüchtlingen geht es bei uns besser als zuhause. Da hätten wir auch wieder das mit den "Wirtschaftsflüchtlingen".


      sam schrieb:

      Das Wohnungsproblem dürfte somit theoretisch gar nicht existieren, dass Problem ist allerdings das der Staat auch nicht ohneweiteres über Privateigentum verfügen kann.
      Da sagst du es ja. Der Platz steht nicht zur Verfügung. Und solange der nicht freigegeben ist, ist er irrelevant.

      Der Kerngedanke der mir vorschwebt ist einfach gesagt der, dass wir nicht den Focus auf die Lösung hier legen sollten, sondern dort wo das Problem entsteht. Klar könnten wir hier mehr Arbeiter für die Wirtschaft gebrauchen, aber das ist eben nur die eine Seite des Blattes.

      Allgemein finde ich es gut das du dich hier so reinhängst, so kann ein anderer der vielleicht auch stellenweise falsch Informiert ist das ganze auch besser verstehen.

      MfG
      Das Gleiche und dasselbe ist das Gleiche bzw. dasselbe.
    • mesuperuser schrieb:

      Natürlich nicht. Aber man erkennt doch einen Schuh der schon über einen längeren Zeitraum getragen wurde und einen neuen. Kann natürlich sein das jemand auch neue Schuhe spendet, aber das wird wohl eher die Minderheit sein. Und man erkennt auch welche Modelle der Adidas-Serie teurer und welche Billiger sind.
      Gut gepflegter Schuh? Schuh gesäubert? Spekulieren kann man in beiden Richtungen. Es bleibt ja auch nicht auszuschließen das der Flüchtling kleine Ersparnisse bei sich hat (muss ja nicht unbedingt Bargeld sein, Schmuck etc. reicht ja auch aus) oder sich einfach nur was gegönnt hat. Wer von Syrien bis hierhin zum größten Strecken zu Fuß zurücklegte weiß wohl gutes Schuhwerk zu schätzen. Wie gesagt 143 € hat ein Flüchtling Bar zur Verfügung, so große Sprünge sind nicht jeden Monat drin.

      mesuperuser schrieb:

      Ich würde sagen das ein Smartphone vor allen dingen ein Statussymbol ist. Aber das gehört jetzt nicht zum Thema.
      War vielleicht zu allgemein gehalten, dennoch muss man hier differenzieren. Beruflich gesehen benötigt man oft eins, zum Teil auch um gesellschaftlich teilhaben zu können (traurige Generation der Social Networks) somit könnte man auch in Richtung eines Grundbedürfnisses argumentieren, auch in Hinblick zur Erleichterung des Alltages (Wetter, Verkehrs, Bus & Bahn Apps etc.).

      Ein Wiko Lenny für 80 € wäre somit eine Notwendigkeit um die oben genannte Aspekte zu erfüllen. Ein nagelneues Ipohne 6s würde ebenfalls diese Anforderungen erfüllen, aber in Hinblick auf den Preis würde ich dir zustimmen und sagen das es bei diesem Gerät es wohl auch um Status geht. Aber du hast recht, wir schweifen ab ;)

      mesuperuser schrieb:

      Damit hast du natürlich recht. Du musst das aber auch mal in der Relation sehen. Den Hartz 4 Empfängern in Deutschland geht es so gesehen besser als den Flüchtlingen. In der Relation zur deutschen Gesellschaft jedoch schlechter. Und manchen Flüchtlingen geht es bei uns besser als zuhause. Da hätten wir auch wieder das mit den "Wirtschaftsflüchtlingen".
      In Hinblick zur Relation mag dies stimmen, es ist aber dennoch verkehrt sich nur auf diese Sichtweise zu beschränken. Zum Thema der Wirtschaftsflüchtlinge habe ich bereits schon erörtert das diese Erkannt werden und auch zu 99,99% abgeschoben werden.

      Das es den Flüchtlingen hier besser geht als in ihren Heimatländern das ist doch logisch, ansonsten würden sie nicht ihre Heimat, zum Teil auch Freunde und Familie im Stich lassen. Daher muss man sich die Fragestellen weshalb geht es dem Flüchtling hier besser als in seinem Heimatland? Deshalb ist es wichtig nicht objektiv auf die Sache zu sehen, sondern den genaueren Grund im einzelnen zu analysieren. Nur so kann man differenzieren und nicht alles wahllos über einen Kam scheren.

      Der Syrer der einer Minderheit angehört die vom IS gejagt wird und denen nur knapp mit dem Leben entkommen konnte, der sehnt sich viel mehr nach Sicherheit und der Möglichkeit ein neues Zuhause aufzubauen. Der Verwaiste irakische Jugendliche aus Mossul der ansehen musste wie seine Angehörigen durch die IS ums leben kamen und einen sicheren Neuanfang benötigt, wird sich auch nicht bestimmt wegen den Sozialleistungen nach Deutschland auswandern. Der politische Aktivist der auf der Todesliste von Assad steht, dem geht es vermutlich auch nicht um Geld aus europäischen Staatskassen.
      Der Junge aus Georgien, der keiner politisch verfolgten Minderheit angehört, auch nicht staatlich oder andersartig verfolgt und diskriminiert wird, der aufgrund nur von Arbeitslosigkeit sich als Flüchtling nach Deutschland aufmacht in der Hoffnung Lohn & Brot zu finden, der hat in diesem Fall wirtschaftliche Motive.

      mesuperuser schrieb:

      Der Kerngedanke der mir vorschwebt ist einfach gesagt der, dass wir nicht den Focus auf die Lösung hier legen sollten, sondern dort wo das Problem entsteht. Klar könnten wir hier mehr Arbeiter für die Wirtschaft gebrauchen, aber das ist eben nur die eine Seite des Blattes.

      Genau dieser Kerngedanke ist utopisch. Jeder auch die Regierungen der jeweilig betroffenen Ländern sind sich deren bewusst, doch die Lösung ist nicht so einfach. Wer dieses Problem lösen kann, der hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Friedensnobelpreis sicher.

      Legen wir mal unseren Fokus auf Syrien. Wir haben hier folgende Konfliktparteien:
      • Der Islamische Staat, der ebenso ein irakisches Problem ist
      • Mehrere Gruppierungen von Rebellen die gegen Assads Regime und den IS vorgehen
      • Rebellen die sich untereinander uneinig sind und ebenfalls bekämpfen
      • Das Assad Regime
      Hinzu kommt noch die Anti IS Koalition wo sich Frankreich, USA, Türkei, Deutschland die direkt oder indirekt den IS mit Luftangriffen bekämpfen und gegen das Assad Regime sind.
      Zusätzlich wird die Anti IS Koalition von kurdischen Peschmerga-Kämpfern auf den Boden unterstützt, die zum Teil auch Waffenlieferung und Ausbildung von Deutschland erhalten.
      Ebenso werden auch gemäßigte Rebellengruppen vom Westen gestützt.

      Dann haben wir den erwähnten IS, wo man Katar, Kuweit und Saudi Arabien nachsagt das sie diesen finanziell unterstützen.

      Auf Seite des Assad Regime haben wir Russland die aktiv mit Luftangriffen gegen sämtliche Rebellengruppen unterstützen, den Libanon als auch den Irak.

      Wir haben somit nicht nur verschiedene Rebellen die unterschiedliche Ziele und Interessen verfolgen, sondern auch aktiv zu viele Nationen die ebenfalls ihre eigenen Interessen und Ziele in dem kleinen Syrien verfolgen. Viele zum Teil aktiv einige aber auch passiv.

      Sollte es doch gelingen Assad zu stürzen werden wir höchstwahrscheinlich in Syrien einen gescheiterten Staat nach somalischen Vorbild haben.

      Dein Kerngedanke das Problem an der Wurzel zu packen wird schon seit zisch Jahren versucht. Bislang konnte der Syrien Konflikt nicht beendet werden, es gab zisch Syrien Konferenzen mit den wichtigsten Interessenvertretern ohne nennenswerte Ziele...
    • Vorab muss ich sagen, das ich jetzt nur bis Beitrag 9 alles gelesen habe, ab dann wollte ich nicht mehr und fange nun mit meiner eigenen Meinung an. ;)

      Das Deutschland das Land ist, dass wieder so viele Flüchtlinge aufnimmt, womit sie selbst nicht klar kommen, war wieder vorauszusehen. Jetzt sind nun mal so viele Flüchtlinge hier, dann können diese sich aber wenigstens auch an die Regeln / Gesetze hier in unserem Land halten, um somit so wenig Ärger wie möglich zu machen.

      Wenn das mit den Obdachlosen und dessen Unterkünften stimmt, das diese dort aufgrund der kommenden Flüchtlingen ausziehen müssen und somit auf der Straße sitzen, dann kann ich nur folgendes sagen: :thumbdown: - Man sollte den Leuten, die es sowieso schon schwierig genug im Leben haben, doch nicht noch deren Lebensraum (in dem Fall: die Unterkunft) wegnehmen, nur weil die Flüchtlinge aufgrund des Krieges hier her flüchten. Entschuldigung, aber da ist irgendwas bei der Regierung nicht ganz richtig gelaufen, man kann doch nicht einfach den Leuten das Dach über dem Kopf wegnehmen und auf die Straße setzen.

      Dann verstehe ich noch etwas nicht: Die Flüchtlinge bekommen so viel Geld, bei uns hier laufen Flüchtlings-Kinder schon mit Marken-Schuhe herum. Entschuldigung liebe Regierung, aber ich möchte auch Geld scheißen können. Warum dürfen die Flüchtlinge nicht einfach arbeiten gehen? Das muss ja noch nicht einmal in einem richtigen Betrieb sein, aber so ein bisschen der Stadt unter die Arme greifen (Gartenarbeiten, usw.). Ich für mich finde, dass das nicht zu viel verlangt ist.



      mesuperuser schrieb:

      "Du bist ja voll der Nazi!"
      Wer sowas von jemanden denkt, der nur seine (verständliche) Meinung zum Thema Flüchtlingspolitik abgibt, der hat, tut mir Leid für meinen Ausdruck, einfach einen an der Waffel.

      So. Das ist meine Meinung zum diesem Thema.
      Mit freundlichem Gruß,
      AirM4X
    • sam schrieb:

      Wer von Syrien bis hierhin zum größten Strecken zu Fuß zurücklegte weiß wohl gutes Schuhwerk zu schätzen
      Das stimmt auch wieder.


      sam schrieb:

      Wie gesagt 143 € hat ein Flüchtling Bar zur Verfügung, so große Sprünge sind nicht jeden Monat drin.
      Vielleicht haben viele Deutsche so ein Voreingenommenes Bild weil sie nicht über die Situation aufgeklärt werden? Oder weil sie sich nicht dafür interessieren? Weil jetzt, da ich etwas mehr weiß leuchtet es mir auch ein. Der Anti-Flüchtlings-Mensch sieht immer nur diese Seite: "Gute Klamotten, Smartphone, dem muss es ja bestens gehen". Andererseits sieht der Normalo nie z.B. im Fernsehen was ein Flüchtling wirklich bekommt. Ein weiterer Grund denke ich ist auch, dass Flüchtlinge ja keine Wohnungsmiete zahlen müssen (Oder etwa doch?). Wenn ein Normaler deutscher keine Miete zahlen müsste dann würde er sich auch mal mehr gönnen können. Aber das sieht man ja so nicht, außer man interessiert sich dafür.


      sam schrieb:

      Das es den Flüchtlingen hier besser geht als in ihren Heimatländern das ist doch logisch, ansonsten würden sie nicht ihre Heimat, zum Teil auch Freunde und Familie im Stich lassen
      Stimmt, ist absolut logisch.



      Es gibt ja auch verschiedene Stimmen, dass der Syrien-Krieg noch nicht vorbei ist weil es da um Erdöl-Ressourcen geht. Und die USA hat den IS gezüchtet und so. Ist natürlich nur eine Verschwörungstheorie, aber schon verblüffend wie exakt das zusammenpasst. Also entweder hat jemand sehr gut recherchiert oder dieser jemand ist sehr gut im Geschichten ausdenken. Trotzdem sollte man sich auch mal die Seite anschauen finde ich. Hier das Video zur Thematik:

      MfG
      Das Gleiche und dasselbe ist das Gleiche bzw. dasselbe.
    • mesuperuser schrieb:

      Ich würde sagen das ein Smartphone vor allen dingen ein Statussymbol ist. Aber das gehört jetzt nicht zum Thema.
      Für uns ist das vielleicht ein Statussymbol. Für die Flüchtlinge ist ein Smartphone oft die einzige Möglichkeit mit ihrer Familie zu kommunizieren (und die einzige Möglichkeit, ins Internet zu kommen). Die haben auch Skype, Facebook, Whats App und Google Maps. Kommunikation und GPS ist bei einer Flucht über tausende Kilometer ein bisschen mehr als ein Statussymbol.

      Edit: KenFM glaubt auch, 9/11 war ein Insider-Job und, Zitat: "Er wisse, dass Edward Bernays „den Holocaust als PR erfunden“ und wie Propagandaminister Joseph Goebbels entsprechende Kampagnen umgesetzt habe."
      Ken Jebsen – Wikipedia