Vokabeln im Langzeitgedächtnis "speichern"

  • Hallo,
    erstmal vor ab meine "kleine Geschichte".


    Ich war von der 5-10 auf einer Hauptschule die ich dieses Jahr im Sommer mit der Fachoberschulreife ( mit Q. Vermerk ) abschlossen habe.
    Nun aber war es bei mir so, dass ich nur Vokabeln gelernt habe, wenn wir ein Vokabel Test geschrieben haben.


    Ein Tag davor habe ich mir die 25-30 Vokabeln vorgeknüpft auswendig gelernt und am nächsten Tag auf Papier gebracht. Jetzt mache ich die Fachochschulreife und stelle immer wieder im Englisch Unterricht fest, dass man Englisch Wortschatz sehr, sehr klein ist.


    Wenn ich Vokabeln lerne, sind diese nach höchstens 3 Tage wieder weg.
    Jetzt die Frage, wie kann man die Vokabeln im Langzeitgedächtnis speichern? Mein Lehrer sagt wiederholen... Aber auf Dauer muss man hunderte von Vokabeln wiederholen, was mich auch ganz und gar nicht gefällt.





    Gruß

  • Hallo,


    kommt mir selbst sehr bekannt vor. Kurzzeitgedächtnis verschwindet in diesem Bereich dann leider wieder, so schnell wie es auch gekommen ist.


    Mir persönlich hilft es sehr die Vokabeln alle in mein Vokabelheft aufzuschreiben, ich lerne selbst nur durch schreiben, gibt es einige Tests online, mit denen du herausfinden kannst, welcher Lerntyp du bist.


    Es ist bei mir zwar jetzt auch schon etwas her, aber ich hatte damals Phase 6. Weiß leider nicht, wie genau das heute strukturiert ist, aber denke einen Versuch wäre es wert. Ist die erste Woche kostenlos zum Testen und auch danach ist es relativ günstig.


    Das Ganze arbeitet mit dem Karteisystem, wie man es auch von früher kennt mit den Boxen. Man trägt die Vokabeln am PC o.ä. ein, sie werden dann regelmäßig abgefragt und kommen so ins Langzeitgedächtnis.


    Vokabeln die mehrmals richtig beantwortet wurden, landen extra und werden nicht mehr oder nur sehr selten abgefragt. Welche, die oft falsch sind, werden solange abgefragt, bis man sie kann.


    Finde das System dahinter ganz gut, könntest es mal ausprobieren. Weiß wie gesagt nur nicht, ob es genau gleich wie früher auch ist.


    So wie ich das gerade gesehen habe, werden von vielen Schulbüchern (550) die Vokabeln importiert und du müsstest sie nicht mal mehr manuell eintragen, wenn deins dabei ist.


    Fällt dir Deutsch->Englisch schwerer oder Englisch->Deutsch? Wo genau liegen die Probleme?


    Grüße

  • Deutsch zu Englisch und ich muss auch feststellen dass ich bei Hörverstehen Aufgaben gar nicht mitkom, auch wenn ich die Vokabeln kenne.. Sobald da nur ein kleines Rauschen kommt ( was bei Prüfungen so ist ) verstehe ich so gut wie gar nichts

  • Langzeitgedächtnis ist eben nur durch regelmäßige Wiederholung möglich, ansonsten vergisst man es schneller wieder, als man es gelernt hatte.


    Ob du dafür ein Programm oder aber auch Karteikarten benutzt bleibt dir überlassen, könntest theoretisch auch von Anfang an alle Vokabeln im Buch durchgehen, aber das ist nicht gerade sinnvoll.


    Zwecks dem Hörverstehen, da gibt es auch ein paar ganz gute Bücher auf Amazon, sind CDs dabei und man kann es sich antrainieren.
    Oder schau mal ein paar englische Filme auf netflix & co., das hatte mir für meine Abschlussprüfung ohne Witz geholfen und mir den 2er gesichert (Tipp eines Nachhilfelehrers). :D
    Auch Liedertexte anhören und probieren zu übersetzen ist für das Vokabular und das Verstehen ganz nett. Bei Filmen solltest du nur eventuell noch auf Untertitel achten, falls du etwas doch nicht so ganz verstehst.


    Hier ein paar Übungen zum Listening: http://www.englisch-lernen-im-internet.de/hoerverstehen
    Abschlussprüfungen gibt es soweit ich weiß auch online zum Üben.


    Könntest alternativ auch fragen ob du dich vorsetzen darfst oder ob es lauter geht, wenn es an der Lautstärke und nicht am "Slang" liegt, wovon ich aber nicht ausgehe.

  • Es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Vokabeln gelernt werden können, schlußendlich muss man die finden, die einem am meisten hilft.
    Anfangs (1-2 Jahre) machen Filme mMn nur wenig Sinn. Hier würde ich eher auf Vokabellisten oder Karteikartensysteme zurückgreifen.
    Ich lerne gerne mit Eselsbrücken und indem ich mir die Wörter (ohne Rücksicht auf Aussprache) Silbe für Silbe merke. Insbesondere bei Sprachen, die Buchstaben verschlucken (bspw. Französisch) hilft mir das, die Wörter später auch richtig schreiben zu können.


    Wenn die Grundlagen bekannt sind, würde ich Serien, Filme (Tipp: Netflix) und Computerspiele empfehlen.

  • Das mit dem hören von Englischen ist eine Sache für sich. Auch wenn du die Wörter kannst, fehlt dir immer noch die Aussprache.
    Man kann dir zwar über die Schule im Unterricht mit dem vorlesen einiges beibringen allerdings korrigieren die meisten Lehrer die Aussprache nicht.


    Ich persönlich kann kaum Englisch sprechen, einfach deshalb weil ich es nie mache.
    Aber ich kann perfekt Englisch verstehen, gelernt habe ich das über Englische Serien die einen deutschen Untertitel haben.


    Ich bin so ein kleiner Serienjunkie, ich ziehe mir genug Serien rein und vor ca. einem Jahr fing ich an die meisten Serien die
    ich bereits auf Deutsch kenne einfach mal auf Englisch per Untertitel anzuschauen, sehe da mein Englisch wurde immer besser
    im verstehen. Mittlerweile schaue ich die Serien ohne Untertitel in purem Englisch, klar gibt es Wörter die mir nicht bekannt sind
    aber das meiste verstehe ich und kaum zu glauben das meiste ist im Englischen witziger. :D


    Ich empfehle dir einfach mal solche Brücken zu nehmen, schalte deine Programme auf englisch die dir bereits auf deutsch bekannt sind.
    Versuch soviel englisch in dein Leben zu bringen wie möglich, oder die wohl einfachste Möglichkeit, rede mit deinen Eltern, Freundin o.ä. nur
    auf englisch. Ist am Anfang sicherlich lustig, hilft dir aber enorm.


    Lg

  • Man kann gut englisch lernen in dem man mit anderen Menschen auf englisch kommuniziert, versuch jemamden zu finden der mit dir englisch spricht und nach zwei oder drei Tagen siehst du das du mehr und voralledem mehr Mut hast englisch zu sprechen.


    Falls du niemanden finden solltest, versuch mit dir selber zu reden im Gedanken, bilde Sätze die die Vokabeln beinhalten und rede mit dir wie als würdest mit jemand vor hier reden, alternativ kannst du jemanden Online suchen wie zum Beispiel in Spielen und mit diesen kommunizieren, dein englisch muss nicht perfekt sein, man wird dich auch verstehen wenn du jedes dritte Wort falsch sagst oder aussprichst.


    Glaube daran und voralledem Habe Mut.



    Ich hoffe ich konnte helfen.

  • NeVox hat es eigentlich gut getroffen. Am besten lernst du mit der Anwendung der Sprache. Es gibt sogenannte Assimilierungskurse im Buchhandel.


    Was das Verstehen angeht: Filme, die du gut kennst, erst auf Englisch mit deutschen Untertiteln schauen und später ohne. Damit trainierst du dein Verständnis.


    Und ein letzter Tipp: Versuch niemals in Deutsch zu denken und dann zu übersetzen. Immer gleich in Englisch denken, sonst kommst du durcheinander.

  • NeVox hat es eigentlich gut getroffen. Am besten lernst du mit der Anwendung der Sprache. Es gibt sogenannte Assimilierungskurse im Buchhandel.


    Was das Verstehen angeht: Filme, die du gut kennst, erst auf Englisch mit deutschen Untertiteln schauen und später ohne. Damit trainierst du dein Verständnis.


    Und ein letzter Tipp: Versuch niemals in Deutsch zu denken und dann zu übersetzen. Immer gleich in Englisch denken, sonst kommst du durcheinander.

    Deinen letzten Tipp finde ich manchmal gut manchmal nicht. Ich denke es ist von Person zu Person anders

  • Ich war zwei Jahre in den USA und habe dort recht gut Englisch lernen können. Was nicht funktioniert wie oft behauptet: Filme schauen und dabei von allein lernen. Funktioniert nicht, da man ja am Anfang überhaupt nichts versteht. Am besten ist es, einen Intensivkurs zu besuchen, nach drei Monaten hat man die Grammatik drauf und kennt genug Wörter, um sich halbwegs ausdrücken zu können. Danach immer weiter Vokabeln lernen und vor allem auch anwenden. Und die Angst überwinden, dass man etwas falsch ausspricht. Das ist nämlich nie ein Problem in den Staaten, denn niemand erwartet von einem Deutschen ein perfektes Englisch.


    Es gibt auch sehr viele Lernhilfen, mit welchen man das langweilige Pauken interessanter machen kann. Lernen mit Kreuzworträtsel, das hat mir ein amerikanischer Freund gezeigt, der gerade Französisch lernte. Kreuzworträtsel mit Fragen ausfüllen lassen und dann versuchen zu lösen. Das ist sehr effektiv, da man in jedem Wort immer die einzelnen Buchstaben durchgehen muss. Mir hat das beim Englisch lernen sehr geholfen.

  • Ich war zwei Jahre in den USA und habe dort recht gut Englisch lernen können. Was nicht funktioniert wie oft behauptet: Filme schauen und dabei von allein lernen. Funktioniert nicht, da man ja am Anfang überhaupt nichts versteht. Am besten ist es, einen Intensivkurs zu besuchen, nach drei Monaten hat man die Grammatik drauf und kennt genug Wörter, um sich halbwegs ausdrücken zu können. Danach immer weiter Vokabeln lernen und vor allem auch anwenden. Und die Angst überwinden, dass man etwas falsch ausspricht. Das ist nämlich nie ein Problem in den Staaten, denn niemand erwartet von einem Deutschen ein perfektes Englisch.


    Es gibt auch sehr viele Lernhilfen, mit welchen man das langweilige Pauken interessanter machen kann. Lernen mit Kreuzworträtsel, das hat mir ein amerikanischer Freund gezeigt, der gerade Französisch lernte. Kreuzworträtsel mit Fragen ausfüllen lassen und dann versuchen zu lösen. Das ist sehr effektiv, da man in jedem Wort immer die einzelnen Buchstaben durchgehen muss. Mir hat das beim Englisch lernen sehr geholfen.

    Nun jeder hat seine eigene Methode zu lernen.
    Der Aufenthalt in den USA ist gut, weil man dort gezwungen wird Englisch zu sprechen. Reist du mal nach Großbritannien achte bitte auf die Begriffe. Denn Brite und US-Amerikaner meinen mit demselben Wort oft unter schiedliche Dinge.


    Weil dir das Filme schauen nicht geholfen hat, ist es generell nichts schlechtes. Mir hat es geholfen, insbesondere was die Aussprache angeht. Auch das Gehör wird über Filme trainiert. Wenn jemand mit Filmen lernen möchte, dann kann er ja mit einem bekannten Film (in Bezug auf den Inhalt) beginnen. Englische Sprache mit deutschen Untertiteln oder gleich mit den englischen.


    Kreuzworträtsel oder allgemein Rätsel/Wortspiele helfen auch. Allerdings ist auch das nicht jedermanns Sache. Ich mag Rätsel ja, aber wenn ich ewig brauche habe ich auch keine Freude am Lernen. Rätsel sind in der Regel eine gute Maßnahme um Bekanntes zu festigen. Wenn jemand über diese Methode eine Sprache lernt, ist das schön, aber eben auch nicht der Königsweg.


    Eine weitere Methode ist es natürlich viele Texte zu lesen, die bspw. in englisch geschrieben sind. Das hat den Vorteil, dass man die Grammatik quasi beim Lesen mit lernt, zum anderen werden auch die Vokabeln mit einem Hintergrund gelernt. Ein Wörterbuch in Griffnähe ist allerdings von Vorteil. Auch dieses ist kein Königsweg sondern nur eine Möglichkeit unter vielen.


    Andere wiederum lernen mit Karteikarten und wiederholen so jeden Tag einen bestimmten Satz an Vokabeln, die sie dann abspeichern. Auch eine Methode Vokabeln langfristig zu speichern.


    Wieder andere treffen sich einfach mit Freunden zu einem "Sprachnachmittag" um über das Sprechen Englisch zu lernen (ähnlich einem Aufenthalt im englisch-sprachigem Ausland). Dieses ist ebenfalls eine Methode zum Lernen von Vokabeln.


    Das eigentliche Lernen bleibt nicht aus, wie man lesen kann.
    Es gilt jedoch für alle Sprachlerner: Jeder sollte sich die Methode raussuchen mit der er/sie am besten lernt. Wie diese Methode aussieht, ist völlig egal, wichtig ist, dass man etwas gelernt hat.


    LG
    Jade

  • Ich kann dich vollkommen verstehen.
    Das ist mir wirklich oft passiert und aus diesem Grund, weiß ich, wie sowas ist. Mach dir aber keinen Kopf darüber, weil man für sowas schon eine Lösung finden kann. Man sollte sich auf die Lernhilfen fokussieren, weil diese wirklich von Hilfe sein können.
    Hab selbst damals guten Link dafür gefunden und konnte es so wirklich leicht haben. Egal ob nach 3 Tagen oder 3 Wochen, man kann sich schon an das erinnern, was man auch gelernt hab. Das ist meiner Meinung nach am wichtigsten.


    Grüß!

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