Wie viel Taschengeld bekommt ihr? Ich kriege so 40 Euro die Woche und muss ganz schön haushalten, um damit über die Runden zu kommen.. Man will ja auch mal etwas für den Urlaub zurücklegen.
Nun hat meine Mutter mir auch nicht gesagt, dass sie nicht mehr für die Druckerpatronen bezahlen will! Jetzt soll ich 100 Euro aus eigener Tasche dafür ballern.. Das ist doch übertrieben, oder? Sie sagt, ich kriege zu viel und gebe es für das falsche Zeug aus. Ich bin der Meinung, mit 17 muss sie mich nicht anfangen zu maßzuregeln!
Schakon und FFrozen haben recht mit dem, was sie sagen.
Deine Mutter will dich zum bewussten Umgang mit Geld erziehen, deswegen hat sie dich gemaßregelt. Sie möchte, dass du Prioritäten beim Geldausgeben setzt. Außerdem möchte sie, dass du deine Ausgaben durchaus auch mit der Umwelt im Einklang bringst. (Im Studium ist ne Brotbox möglicher Weise nicht mehr so cool, aber sie macht tatsächlich Sinn. Auch wenn das Essen in der Mensa sehr günstig ist, ich habe viele Studenten gesehen die eine Brotbox dabei hatten.)
Beispiel: Du weißt, dass die Druckerpratronen zusammen 100 € kosten, das heißt, du musst drei Monate dafür sparen und dich auf maximal 20 € Ausgaben in den drei Monaten beschränken.
Ich weiß, dass das gerade im Studium nicht immer einfach ist. Aber du musst gerade dort zwingend lernen, dass ein jährlicher Urlaub im Ausland nicht immer sinnbringend ist. Meinen Eltern, die rund 650 km entfernt gewohnt haben, habe ich ein- bis zweimal im Jahr besucht. Mehr war einfach finanziell nicht drin.
Während des Studiums habe ich keinen Drucker benötigt, da habe ich das Geld im Copyshop ausgegeben. Die haben mir auch immer Quittungen (Rechnungen) mit gegeben, die ich in die Steuer packen konnte.
Die Fachbücher, die ich mir gekauft habe, besitze ich immer noch. Die könnte ich theoretisch an interessierte Studis verkaufen (neue Einnahmequelle). Auch von den Fachbüchern habe ich mir die Rechnungen geben lassen.
Des Weiteren kann ich dir versichern, dass es einige Studenten gibt, die neben dem Studium einem Nebenjob nachgehen.