Was läuft alles falsch in der Schule?

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    • Was läuft alles falsch in der Schule?

      In der Schule sind doch Schüler der unterste Rang den man nichts zutraut. Man nimmt den Schülern jeglichen Recht auf Persönlichkeit, Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung usw. Selber volljährige werden behandelt wie eine untere Klasse, egal ob man mehr kann als der Lehrer oder nicht. Es ist idiotisch zu denken das Fächer eine Art von Problem ist, die Probleme liegen im Umgang von Lehrern mit Schülern und umgekehrt.
      Wie seht ihr das?
    • N_Tesla schrieb:

      Man nimmt den Schülern jeglichen Recht auf Persönlichkeit, Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung usw.
      Geht das genauer?

      N_Tesla schrieb:

      Selber volljährige werden behandelt wie eine untere Klasse
      Gab's bei mir nicht. Da galt wie im Studium: "Du bist freiwillig hier, wenn's dich stört geh nach Hause."

      N_Tesla schrieb:

      egal ob man mehr kann als der Lehrer
      Das würde ich bei den aller meisten Schüler-/Lehrerkombinationen absolut bezweifeln.

      N_Tesla schrieb:

      im Umgang von Lehrern mit Schülern und umgekehrt.
      Das Fettgedruckte ist in der Tat oft richtig. Es gibt Gründe warum z.B. ein Haupt-/Realschulen eher ein Lehrermangel herrscht als an Gymnasien oder Grundschulen. ;)

    • 1.) Zum Beispiel in dem man Noten von Schülern vor der Klasse vorträgt oder sich über Teile von Arbeiten vor der Klasse / Kurs lustig gemacht.
      2.) Wenn man Abitur macht, ist man zwangsläufig volljährig und ich meine da auch mehr sowas wie Eltern anrufen wenn man einmal fehlt und früh nicht angerufen hat. Ist ja mehr so das man nicht als volljähriger behandelt wird.
      3.) Es gibt aber manche Schüler die mehr können grade in Mathe. Ist natürlich richtig das man nicht in jedem Fach mehr kann als der Lehrer aber es gibt durch aus Situationen.
      4.) Es muss von beiden Seiten kommen, meiner Meinung nach. Es ist auch oft so das Lehrer sich falsch behandelt fühlen.
    • N_Tesla schrieb:

      1.) Zum Beispiel in dem man Noten von Schülern vor der Klasse vorträgt
      Das wäre nicht sehr gut für die Lehrkraft. Diesbzgl. am besten die Schulleitung informieren.

      N_Tesla schrieb:

      oder sich über Teile von Arbeiten vor der Klasse / Kurs lustig gemacht.
      Pädagogisch absolut nicht zu tolerieren. Sollte ebenfalls der Schulleitung gemeldet werden. Es wäre hilfreich wenn das nicht nur eine Person tut sondern am besten kollektiv die Klasse. In der Oberstufe sollte man ja entsprechend alt genug sein um das in der Klasse zu besprechen um es dann ggf. bei der Schulleitung kollektiv ansprechen zu können.

      N_Tesla schrieb:

      Wenn man Abitur macht, ist man zwangsläufig volljährig
      Das stimmt so nicht ganz. G8 macht's möglich. ;)

      N_Tesla schrieb:

      sowas wie Eltern anrufen wenn man einmal fehlt und früh nicht angerufen hat. Ist ja mehr so das man nicht als volljähriger behandelt wird.
      An für sich nicht verkehrt. Kam bei mir nie vor, da es wie gesagt niemanden störte wenn jemand zu spät kommt. Entschuldigungen konnte man ja, sofern man volljährig war, entsprechend selbst abzeichnen.

      N_Tesla schrieb:

      Es gibt aber manche Schüler die mehr können grade in Mathe
      Auch das bezweifle ich. Mathematik ist groß und nach der Oberstufenmathematik fängt es gerade erst an interessant zu werden. :P
      Ein Lehrer kann auch nicht in jedem dieser Themen absolut perfekt sein, dennoch vermute ich, dass eine entsprechend engagierte Lehrkraft kaum Probleme haben wird mit den Schülern mitzukommen. An der Uni z.B. unterrichten wir Zusatzkurse, die eigentlich ausschließlich von den besseren Studenten besucht werden. Auch da ist es problemlos möglich den Unterricht abzuhalten. Man muss den Studis nur 2 Vorlesungen vorraus sein. ;)

      N_Tesla schrieb:

      4.) Es muss von beiden Seiten kommen, meiner Meinung nach. Es ist auch oft so das Lehrer sich falsch behandelt fühlen.
      Es ist nunmal immer noch ein Lehrer-Schüler-Verhältnis. Der Lehrer sollte dabei auch als Autoritätsperson angesehen werden. Wenn man heute aber in die Klassen schaut wird man oft das Gegenteil erleben.

    • N_Tesla schrieb:

      In der Schule sind doch Schüler der unterste Rang den man nichts zutraut. Man nimmt den Schülern jeglichen Recht auf Persönlichkeit, Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung usw. Selber volljährige werden behandelt wie eine untere Klasse, egal ob man mehr kann als der Lehrer oder nicht. Es ist idiotisch zu denken das Fächer eine Art von Problem ist, die Probleme liegen im Umgang von Lehrern mit Schülern und umgekehrt.
      Wie seht ihr das?

      Könntest Du das etwas näher konkretisieren? Also ein paar Vorfälle beschreiben, welcher Lehrer was genau gemacht hat.


      3.) Es gibt aber manche Schüler die mehr können grade in Mathe.

      Richtig, da gibt es mehr als Du denkst.

      Du könntest ihn zum Beispiel freundlich auf seine Fehler hinweisen. Irgendwann sagt er Dir dann vielleicht "Ok, Du bekommst Deine mündlich-1, wenn Du nur Ruhe gibst". So läuft's bei uns.

      Kannst Du ein paar Beispiele nennen von Fehlern, die er gemacht hat, oder etwas nicht wußte?
    • fnL schrieb:

      Auch das bezweifle ich. Mathematik ist groß und nach der Oberstufenmathematik fängt es gerade erst an interessant zu werden.
      Ein Lehrer kann auch nicht in jedem dieser Themen absolut perfekt sein, dennoch vermute ich, dass eine entsprechend engagierte Lehrkraft kaum Probleme haben wird mit den Schülern mitzukommen. An der Uni z.B. unterrichten wir Zusatzkurse, die eigentlich ausschließlich von den besseren Studenten besucht werden. Auch da ist es problemlos möglich den Unterricht abzuhalten. Man muss den Studis nur 2 Vorlesungen vorraus sein.
      Wieso nicht? Gibt doch immer wieder solche Mathe-Genies, die dann auch schnell Ältere abhängen.

      Und nur weil man im Stoff voraus ist, heißt das ja nicht gleich, dass man alles rockt.
    • Ja genau... Es gibt ja nicht so was wie Schulpflicht. Gäbe es die nicht würde ich auch nicht jeden Tag zur Schule gehe.
      Ich liebe §101 BGB!
      Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.
    • Marcel schrieb:

      Ja genau... Es gibt ja nicht so was wie Schulpflicht. Gäbe es die nicht würde ich auch nicht jeden Tag zur Schule gehe.
      Was genau hast du zitieren wollen?

      Ich vermute mal die zweite Antwort auf's zweite Zitat. Da ging es darum, dass Volljährige schlecht behandelt werden.

      Als ich volljährig wurde, war ich an einem beruflichen Gymnasium, da hatte ich die Schulpflicht hinter mir. Hätte da in der Tat auch zu Hause bleiben können. Wäre halt suboptimal im Zeugnis gewesen, wenn hunderte Fehltage drinstehen.

      algernong schrieb:

      fnL schrieb:

      Auch das bezweifle ich. Mathematik ist groß und nach der Oberstufenmathematik fängt es gerade erst an interessant zu werden.
      Ein Lehrer kann auch nicht in jedem dieser Themen absolut perfekt sein, dennoch vermute ich, dass eine entsprechend engagierte Lehrkraft kaum Probleme haben wird mit den Schülern mitzukommen. An der Uni z.B. unterrichten wir Zusatzkurse, die eigentlich ausschließlich von den besseren Studenten besucht werden. Auch da ist es problemlos möglich den Unterricht abzuhalten. Man muss den Studis nur 2 Vorlesungen vorraus sein.
      Wieso nicht? Gibt doch immer wieder solche Mathe-Genies, die dann auch schnell Ältere abhängen.
      Und nur weil man im Stoff voraus ist, heißt das ja nicht gleich, dass man alles rockt.
      Das mag in der Tat sein, trifft aber nur auf einen absoluten Bruchteil der Schüler überhaupt zu. Sind ja mehr als genug, die meinen sie wären ihrem Lehrer um Längen voraus, haben dann aber von nichts eine Ahnung. ;)