Mutterschutzgesetz/Elterngeld angemessen?

    • Mutterschutzgesetz/Elterngeld angemessen?

      Bin grade auf den Thread gestoßen: Sinkende Geburtenrate

      Die Gründe dafür sind eigentlich klar. Aber abgesehen davon, findet ihr, dass das Mutterschutzgesetz angemessen ist oder zu wenig/zu viel?

      Haben das Gerade in Sozi und bin mir nicht sicher. Finde es aktuell angemessen.

      Hier noch für alle:

      Beschäftigungsverbot
      • 6 Wochen vor der Geburt
      • 8 Wochen nach der Geburt (Bei Früh- und Mehrlingsgeburten -12 Wochen)
      Ebenfalls besteht ein Kündigungsschutz

      Die Elternzeit umfasst höchstens drei Jahre und beginnt frühestens mit der Geburt des Kindes. Die Elternzeit endet mit dem dritten Geburtstag des Kindes, kann aber auch vorzeitig beendet werden, sofern der AG zustimmt.
      Die gesamte Elternzeit darf in höchstens zwei unterbrochene Abschnitte aufgeteilt werden. Ein Anteil von bis zu zwölf Monaten ist gemäß § 15 BEEG mit Zustimmung des AGs auf die Zeit bis zur Vollendung des achten Lebensjahres übertragbar.
      Das Elterngeld ersetzt das nach der Geburt des Kindes wegfallende Einkommen bei Voreinkommen zwischen 1.000 und 1.200 Euro zu 67 Prozent, bei Voreinkommen von 1.220 Euro zu 66 Prozent und bei Voreinkommen von 1.240 Euro und mehr zu 65 Prozent. Bei Voreinkommen von weniger als 1.000 Euro steigt die Ersatzrate schrittweise auf bis zu 100 Prozent – je niedriger das Einkommen, desto höher die Ersatzrate. Das Elterngeld beträgt mindestens 300 und höchstens 1800 Euro monatlich.
    • Bezüglich des Beschäftigungsverbot: Ich bin sogar der Meinung, es sogar zu verlängern. Leider werden viele Kinder geboren und dann am Ende im Kindergarten hauptsächlich hinterlassen oder bei der Oma aufgrund der Karriere. - Dazu sei gesagt, dass ich strikt dagegen bin, dass Kinder geboren werden und dann das Kind größtenteils bei den Großeltern oder sogar im Kindergarten / oder in der Schule hinterlassen werden. Vor allem im ganz jungem Alter benötigen Kinder ihre Eltern. Wir alle wissen, dass wir Männer nicht ansatzweise so gut mit den Nerven und Geduld so wie die Frau umgehen können, zumindest wenn es um Kinder / Menschen geht. Das habe ich auch in der Familie selbst beobachtet. Die Männer erweisen wesentlich weniger Geduld auf als die Frau und die Frauen wissen wesentlich besser mit den Nerven umzugehen.

      Finde es zugegeben recht traurig, dass Kinder oftmals allein gelassen werden / übergeben werden, damit die Frau ihre Karriere erleben kann.
      Dabei finde ich, dass Karriere im Leben nicht alles ist.

      Ich in meiner Kindheit hatte meine Eltern kaum in der Nähe, da beide ihren Beruf nachgingen, bzw. meine Mutter Alleinerziehende war.
      Als Kind hat mich das schon ein wenig traurig gemacht, das Einzige, doch wir Kinder mussten es akzeptieren, weil wir natürlich um die Runden kommen müssen und auch etwas zu Essen im Kühlschrank haben wollen.
      Ich kann absolut nicht verstehen, warum man Karriere im Leben so voraussetzt. Doch jeder setzt seine eigene Prioritäten, was ihm wichtig ist. Für mich ist es die Familie.
      Und der Meinung sollte meines Erachtens auch jeder sein, der eine Familie gründet.
      Immerhin sind Kinder nicht zur Dekoration da und keine einfache Sache.

      Wenn das Kind die Schule besucht, könnte man meines Erachtens eine gute Abwechslung zwischen Mann und Frau ermöglichen, dass die Frau beispielsweise, wenn sie die Arbeit doch so gerne hat, einen 450€ Job machen könnte. Wenn das Ganze so eingerichtet werden könnte, dass der Mann mal Zuhause ist und mal die Frau, finde ich, dass es besser nicht laufen kann.

      Aber Fakt ist einfach, dass ein Kind seine Eltern braucht. Und vor allem die Mutter.
      In gewisser Hinsicht sind sie einfach viel talentierter im Haushalt, als wir Männer, zumindest in der Regel.
      Das ist bei mir extremst der Fall.

      Elterngeld finde ich bisher so wie es ist völlig angebracht, es dient quasi als eine kleine Unterstützung, nicht als Belohnung dafür, dass man ein Kind hat. So sehe ich das zumindest.
      Man gründet die Kinder ja nicht, um Geld für sie zu bekommen.
      Mit 300€ wird man das Nötigste holen können, Kleidungen, vielleicht sogar Spielzeuge hin und wieder und natürlich das aller Wichtigste: Essen und Trinken.
      Wenn man noch das eigene Gehalt dazu berechnet, oder im schlechteren Fall, das Arbeitslosengeld, hat man natürlich um einiges Mehr.
      Die Regelung, so wie sie jetzt ist, sollte meines Erachtens nach so bleiben, wie es ist.