Mobbing in der Schule?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mobbing in der Schule?

      Ist Eurer Meinung nach Mobbing in der Schule immer noch ein aktuelles Thema?

      Entweder liegt es am zunehmenden Alter, aber bei uns gab es eigentlich die letzten zwei Jahre keinen, der wirklich ausgegrenzt wurde.

      Oder meint ihr hingegen, dass Cybermobbing drastisch zunimmt?

      Würd mich mal interessieren, mache darüber gerade eine Facharbeit.
    • Ich glaube schon es ist noch ein Thema, dass für die heutige Zeit revelant ist, denn immerhin ist es so, dass wenige Mobbing Opfer sich melden und deshalb dort schwarze Zahlen geschrieben werden. Mobbingvorfälle glaub ich gibt es überall nur ist es oft verschlossen und wird hinter einer verschlossenen Tür gemacht, sodass das eigentliche Opfer selbst sich dessen nicht einmal bewusst ist.

      Lg
      Iven
    • In meiner früheren Schulzeit erlebte ich das Mobbing doch noch sehr oft. Ich denke jedoch das diese sobald man etwas reifer und erwachsener wird (in der Berufsschule und Universität) eher abnimmt. In der Uni bekomm ich sowas gar nicht mehr mit.

      Jedoch kann ich mir gut vorstellen, das in der obligatorischen Schule es immer noch ein grosses Thema ist. Sobald jemand etwas von der "Norm" abweicht wird man ausgeschlossen. In meiner Schulzeit war ich auch nicht der "Norm" entsprechend, ich war auch keiner der den Leuten nachgelaufen ist um dazu zu gehören, sowas finde ich lächerlich und ist/war mir zu blöd. Die Sprüche/Reaktionen darauf hab ich zu spüren bekommen, bin jedoch nie darauf eingegangen.
      “A room without books is like a body without a soul.”
    • Man muss ja auch aber mal ganz ehrlich sagen, die erste Frage, die sich jeder Mensch erstmal stellen sollte ist folgende "Ab wann beginnt Mobbing für mich?".
      Für manche fängt es da an, dass man sie "nur" beleidigt als fett, für manche dort, wenn persönliche Angriffe dauerhaft führt, wenn man regelmäßig Schläge bekommt und viele weitere Vorstellungen.
      - Ich für meinen Teil muss sagen, für mich beginnt Mobbing ab diesem Moment, wo sich das "Opfer" nicht nur in diesem Moment verletzt fühlt, sondern diese Worte mitnimmt und diese verarbeitet und nachdenklich darüber wird und an sich selbst zweifelt.

      In meiner Schulzeit, als ich das Gymnasium besucht hatte, wurde ich tagtäglich gemobbt aufgrund meiner Behinderung (Gehörlosigkeit, Cochlear Implantat - Träger).
      Es waren keine Beleidigungen, die einfach so über meinen Aussehen her geworfen wurde, sondern tatsächlich Anschuldigungen und Verurteilungen auf übelster Weise.
      Man fragte, was ich auf dieser Schule mit einer Gehörlosigkeit zu suchen habe, machte sich darüber lustig, beleidigte mich während ich im Sport Unterricht gehörlos war (ich ziehe diese CI's immer beim Schlafen und beim Sport aus, da diese nicht Wasserfest sind). Es gab viele Dinge, die mich wirklich psychisch belastet haben, sodass ich es trotz dass ich Zuhause war, es beispielsweise Wochenende oder Ferien war und ich mir trotzdem noch immer Gedanken über mich selbst gemacht hatte. Es kam so weit, dass ich mich selbst für meine Gehörlosigkeit hasste und ich mich teilweise dafür schämte. - Dies lief ein halbes Jahr so, ich habe großen Respekt vor Menschen, die jahrelang gemobbt wurden.

      All dies hatte sich nach einem Schulwechsel (ich ging endlich in die Realschule) aus Lustlosigkeit am Gymnasium verändert, glücklicherweise sah ich einen Ausweg und begann mich selbst zu beachten, mein Selbstbewusstsein aufzubauen, indem ich ins Fitness Studio ging, auf mein Aussehen achte und mehr. Viele Menschen finden keinen Ausweg, wenn sie jahrelang gemobbt wurden. Und das ist auch gut nachzuvollziehen, dennoch traurig. Warum ist das so? - Hört man sich 5 Tage die Woche stundenlang an, wie beschissen man doch ist und dies jahrelang, ist es kein Wunder. - Diese Menschen, die andere mobben, würden diese Belastung wahrscheinlich nicht einmal 2 Wochen aushalten. - Menschen, die andere Menschen verurteilen aufgrund ihres Aussehens, Religion, Herkunft o.Ä. beweisen eine Schwäche, denn sie wollen zeigen, dass sie mehr Wert sind als der Gegenüber. Sie wollen nicht aus den Augen verloren werden und es ist eine Art Aufmerksamkeitsstörung (meiner Meinung nach), denn kein Mensch mobbt einen anderen einfach aus reiner Lust.

      Mobbing ist ein Ding, was uns jederzeit auch außerhalb der Schulzeit verfolgen kann, es ist etwas, was leider Gottes zu der Welt dazu gehört, denn es gibt immer Menschen, die sich so aufführen, als wären sie die Größten.
      Cybermobbing ist nun eine weitere gefährliche Art von Mobbing, denn durch das Anonym sein trauen sich 99,9% (natürlich nur geratene Zahl) der Menschen viel mehr zu sagen, Menschen zu beleidigen (extremer als im echten Leben), Menschen bloß darstellen zu wollen oder Ihnen sogar den Tod zu wünschen. Man wünscht andere den Tod und beleidigt Menschen, die vielleicht sogar sehr selbstbewusst sind. Viele der Menschen würden sich nicht trauen im realen Leben einen Menschen so zu beleidigen, wie sie es im Internet machen. - Was sehr beliebt ist, dass Kerle anscheinend der Meinung sind, jegliche anvertraute Nacktbilder weiterzusenden (kann natürlich auch andersherum sein). Keinem ist bewusst, wie unglaublich kaputt man einen Menschen und sein Leben im Internet machen kann. Denn was einmal im Netz ist, ist sehr schwer rückgängig zu machen. Nahezu unmöglich.

      Es hat nichts mit dem Alter zutun, natürlich wächst die geistige Reife, heißt dennoch aber nicht, dass es im Erwachsenen Leben kein Mobbing gibt.
      Denn das ist eine absolute Lüge. Es gibt im Erwachsenen Leben auch häufig Mobbingfälle, vorallem unter Frauen, die gerne ihr gutes Aussehen zum Ausdruck kommen lassen wollen und sich gerne präsentieren wollen.

      Als ich meine Schule vor einem Jahr verließ gab es immer noch Mobbingfälle wie früher auch. Auch meine alten Klassenkameraden, bzw. einige davon, werden an ihrer neuen Schule heute sehr extrem gemobbt, sodass sie sogar schon Suizidgefährdet sind und mit dem Ritzen begonnen haben.

      Außerdem muss man auch berichten, da kann ich in meiner Realschulzeit (die Zeit, an der ich sehr viel Selbstbewusstsein aufgebaut habe und mein Beliebtheit hoch war) noch gut sagen, dass Menschen oftmals heimlich gemobbt werden und sich nicht trauen und niemals auf den Gedanken kommen würden, diese Mobber zu verpetzen, einfach aus Angst vor vielem. Noch mehr gemobbt / geschlagen zu werden o.Ä. Man kann als Opfer im Mobbingfall sich das Ganze wie ein Labyrinth oder ein Glücksspiel vorstellen. Entweder du triffst richtig, riskierst etwas und hast gewonnen, oder du verlierst. So ist es auch beim Mobbing.

      Gegen Mobbing kann man letztendlich nichts tun. Es liegt in der Natur der Menschheit, dass man Menschen unter sich stellen will, die als Witzfigur da stehen oder gemobbt werden.

      - Hoffentlich konnte ich dir bei deinem Referat ein wenig helfen mit meiner eigenen Erfahrung und Meinung. Wünsche dir viel Glück!
    • Das Problem beim ganzen ist, dass die die Mobben, garnicht wissen, was sie einen Menschen damit antuen können. Mit dem alter sinkt das Mobbing, aber verschwindet nicht ganz. In meiner jetzigen Klassen (1BKI2) gibt es so gut wie kein Mobbing, die Leute sind älter und wir haben viele mit Selbsthumor (Thailänder der sich selber Reisbauer usw. nennt :D). Ich war selber in der 5 Klasse im Gymnasium (danach wiederholt auf der Real) und wurde gegen dem Ende des Jahres auch gemobbt. Nach einiger Zeit, konnte ich mir gegen solche Leute auch einen "Schutz" machen, nach einer Zeit ging ich nach dem Motto Hater gonna hate. Auf der Realschule, gab es viel weniger Probleme mit Mobbing. Irgendwie habe ich aber auch das Gefühl, dass auf dem Gymnasium mehr gemobbt wird. Letztes Jahr ist ein Mädchen, mit der ich in der 5ten Klasse auf dem Gymnasium war, von der Münster gesprungen...wegen Mobbing. RIP Kim

      Vogel
      Projekte
      NodeTCPproxy - Langeweile Projekt, nutzbar Beispielweise als MinecraftServer Proxy
    • Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten, hat mir sehr geholfen.

      Was jetzt viele gesagt haben bzw. auch ich passiv erlebt habe: Auf dem Gymnasium wird deutlich mehr gemobbt wie auf der Realschule.
      Keine Ahnung woran das genau liegt, aber ich habe die Erfahrung gemacht und viele haben genau das gleiche gesagt. War zuerst auf der Realschule, dort gab es in unserer ganzen Klasse keine Fälle und auch die anderen Klassen hatten fast ausnahmslos eine gute Gemeinschaft. Gymnasium waren dann fast alles Einzelgänger und manche wurden nur aufgrund ihrer Noten o.ä. verbal fertig gemacht.
    • Das Problem (ohne jetzt die Gymnasiasten zu beleidigen) ist häufig, dass sie denken, sie wären etwas besseres, weil sie aufs Gymnasium gehen. Das war das, was mich immer gestört hat und ich wollte aus diesem Grund nicht dazu gehören.

      Häufig werden Gymnasiasten von ihren strengen Eltern Zuhause oft angemotzt und sie kriegen vieles verboten, diesen Hass, den sie aufbauen, lassen Sie an andere, unschuldige Menschen aus.

      Es gibt auch einige reichere Menschen, die denken, weil Mami und Papi viel Geld in der Tasche haben, dass sie gleich die Größten sind. Sie pushen sich mit etwas, was sie nicht selbst erreicht haben und was sie wahrscheinlich nie selbst erreichen werden.

      Auf das Gymnasium gibt es viel mehr Arroganz, das muss man ehrlich zugeben, denn meine Erfahrung war, dass man sich immer als was besseres fühlt, weil man auf das Gymnasium geht.

      Während man bei den Gymnasiasten eine 4 oder 5 geschrieben hat, wird man direkt als "Dummkopf" beleidigt oder im Hintergrund wird gelästert, gibt man bei den Realschülern ein einfaches High Five, um den gegenüber wenigstens bei Laune und bei Sache halten zu können, so war es bei uns.

      Hatten 2 Leute die selbe Note und Punktzahl, hat man einfach einen Witz dazu gerissen und einen High Five gemacht. Dazu sei gesagt, dass fast alle davon etwas in ihrem Leben erreicht haben. Was bringt es sich über Noten fertig zu machen, wenn es bereits geschehen ist? In solchen Momenten benötigt man Aufmunterung und Motivation. Und das kriegen wir Realschüler gut hin und verstehen das auch.

      Was oftmals bei uns der Fall war, bei den Gymnasiasten hat keiner etwas gegen den Lehrer gesagt, wenn er zu unrecht einen Schüler angeschimpft oder sogar gemobbt hat.
      Aber in der Realschule gibt es einfach viele Menschen, die direkt eingreifen und den Schüler schützen mit der Wahrheit. Oder wurde einer beim Mist machen erwischt, sind direkt alle aufgestanden, ohne dass er etwas sagt.

      Kurz gesagt finde ich, dass in der Realschule viel mehr Zusammenhalt herrscht.
    • Gymnasien stellen generell einen perfekten Nährboden für grenzdebile Jugendliche dar, die sich für besonders intelligent halten, obwohl sie es meist gar nicht sind.
      Druck aus dem Elternhaus oder von Freunden und Bekannten ist meist der Grund dafür, dass sie überhaupt ein Gymnasium besuchen. Selbstverständlich suchen diese Menschen nach einer Möglichkeit jenen Druck abzubauen und wenn man nicht sonderlich intelligent ist, versucht man natürlich andere an seinem versteckten Leiden teilhaben zu lassen, indem man sie gezielt mobbt.
      Was an der Hauptschule wahrscheinlich eher mit Gewalt geklärt wird, wird an Gymnasien eine Stichelei, die Monate oder Jahre anhalten kann und das ist mMn. Mobbing.

      Dazu kommt natürlich der Konkurrenzdruck, denn es geht um einen guten Abischnitt und das weitere Leben. Bei vielen sitzen die Eltern im Nacken und wollen gute Leistungen sehen.
      Klar ist man dann neidisch, wenn jemand anders in Mathe – ohne zu lernen – 13 Punkte abstaubt, während man selbst an den 5 Punkten zum Bestehen scheitert.
      Interessanterweise ist es bei mir an der Gesamtschule in der gymnasialen Oberstufe anders als Azure es geschildert hat. Bei uns herrscht eher ein kollektives Trauern um schlechte Noten.
      Unbeliebt machen sich die, die immer gute Noten haben.

      Wichtig ist vielleicht noch, dass der Begriff Mobbing heutzutage gerne relativiert wird, indem jede Art von Streit als Mobbing bezeichnet wird.
      Mobbing ist das auswählen und gezielte „fertig machen“ einer Person über einen längeren Zeitraum.
    • Hallo,
      ich weiß nicht wirklich ob das mobben ist.
      Ich bin nicht der reichste der Welt aber es gibt auch immer so welche aus meiner Klasse die alles in den Arsch geschoben bekommen,
      und deswegen andere als "Hartz 4" beleidigen wenn sie GARKEINE Nike Schuhe haben, sondern Adidas?

      Hartz 4 habe ich nicht bzw meine Eltern nicht und ich trage Adidas Schuhe und mich juckt es net was andere über mich denken.
      Meine Kollegen sagen manchmal ey du Hartz 4er ich weiß net ob das Spaß ist oder ob ich das ernst nehmen soll?
      Obwohl es ja garnet stimmt, ich bin ein Normaler Mensch und gehe auch mit anderen Normal um manchmal klar machen wir Späße aber
      geht es net zu iwann zu weit?

      Mobben würde ich es nicht nennen denke ich mal? Es sind wie gesagt meine Kollegen sie grenzen mich nicht aus aber ich möchte
      mal wissen was ihr darüber hält?


      Manchmal denke ich das sie sich für was besseres halten.
    • Wenn sie das in der Häufigkeit und mit etwas Humor sagen, kannst du davon ausgehen, dass sie es aus Spaß machen. Klingt komisch, etabliert sich aber in der heutigen Jugend oft so. Kannst ja mal sagen, dass es dich nervt oder nachfragen, dann aber am besten einzeln und nicht vor mehreren Personen.

      Wie Lars es schrieb: "Mobbing ist das auswählen und gezielte „fertig machen“ einer Person über einen längeren Zeitraum.

      Und wenn deine Freunde dich wegen finanziellen Sachen wirklich ernsthaft niedermachen wollen sind es nicht deine echten Freunde. Ist doch kakegal welche Schuhe man trägt etc. es kommt auf den Charakter an, nicht aufs Äußere. Bin auch nicht mehr wert, nur weil ich ein iPhone statt ein Huawei o.ä. habe. Völlig irrelevant.
    • BlackRose123 schrieb:

      Wenn sie das in der Häufigkeit und mit etwas Humor sagen, kannst du davon ausgehen, dass sie es aus Spaß machen. Klingt komisch, etabliert sich aber in der heutigen Jugend oft so. Kannst ja mal sagen, dass es dich nervt oder nachfragen, dann aber am besten einzeln und nicht vor mehreren Personen.

      Wie Lars es schrieb: "Mobbing ist das auswählen und gezielte „fertig machen“ einer Person über einen längeren Zeitraum.

      Und wenn deine Freunde dich wegen finanziellen Sachen wirklich ernsthaft niedermachen wollen sind es nicht deine echten Freunde. Ist doch kakegal welche Schuhe man trägt etc. es kommt auf den Charakter an, nicht aufs Äußere. Bin auch nicht mehr wert, nur weil ich ein iPhone statt ein Huawei o.ä. habe. Völlig irrelevant.
      Sie sagen es oft,
      aber machen mich nicht fertig.
    • @R4Z3R Wenn es dich stört, sag es direkt den Menschen ins Gesicht, natürlich am Besten einzeln, denn dann nehmen sie dich ernster.

      Du musst gewisse Prioritäten setzen. Geht dir der Spruch persönlich zu weit, dann musst du Grenzen setzen. Und wenn sie dich wegen deinem Aussehen verurteilen oder es trotzdem weiterhin erwähnen, sind das keine Freunde.
      Klar herrscht unter Freunden ein gewisser Humor, aber man weiß, wo die Grenzen von einem liegen und diese überschreitet man nicht.
    • meiner Meinung nach ist Mobbing immer noch ein Thema, da ich selbst ca. 5Jahre lang gemobbt wurde aber immer wenn man die Lehrer darauf angesprochen hat haben die nix gemacht. Ich selbst war noch sehr schüchtern und als ich dann die Schule gewechselt hat wurde es nur ein bisschen besser. Jetzt wo ich in der BvB Maßnahmen bin hat es komplett aufgehört.
    • Für Mobbing bzw. Cybermobbing ist die Schulform egal. Auch der später ergriffene Beruf ist davor nicht sicher (Stichwort Bulling).
      Azure berichtet zurecht wie schwierig es ist mit einem CI im "normalen" Schulbetrieb klar zu kommen. Kenne das auch von Schülern, die aus Angst vor Mobbing ihre Schwäche verheimlichen und genau dadurch alles noch schlimmer machen.

      Mobbing kann auch dann auftreten, wenn man selbst in den Augen der anderen "zu gut ist". Sprich man hat immer einen relativ guten Schnitt im Zeugnis, wie es bei mir der Fall war. Das Mobbing lief zwar recht unterschwellig ab, aber ich war im Gegensatz zu manch anderen in der Klasse eher akzeptiert, wenn auch zum Teil aus Eigennutz (Hausaufgaben abschreiben). Das Ganze lief ca. 6 Jahre mehr oder weniger intensiv. Die Familie war und ist auch heute noch eine wichtige Stütze für mich.
      Mit dem Wechsel auf Gymnasium ging es erst kurz vorm Abi wurde es wieder anstrengend, aber die 4 Monate habe ich auch überstanden.
      Die Berufsausbildung war dann wieder anstrengender. Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre :( , und die gehen auch mal vorüber :D .
      An der Uni wird auch gemobbt, allerdings weniger offensichtlich wie in der Schule, da muss schon sehr genau hingesehen werden.
    • Ich muss sagen ich stimme hier einigen zu was das Verhalten der Mitschüler im Gymnasium angeht.
      Ich selbst wechselte dieses Jahr von der Realschule auf ein Gymnasium und ich muss zugeben das die Schüler dort, im Gegensatz zur Realschule, überhaupt keinen oder wenig Zusammenhalt zeigen.Sie sind eher auf ihren eigenen Vorteil aus.Diese Tatsache bringt einen echt zum Nachdenken ob man dort dazugehören möchte, den ist es nicht eigentlich abartig das jeder Mensch auf seinen eigenen Nutzen so getrimmt ist das er sogar seine Mitschüler oder andere Faktoren ausstechen möchte, sobald sie sich einem in den Weg stellen?

      Mit freundlichen Grüßen,

      Fernando
    • Das ist eine Verhaltensweise, die sich die vorherigen Generationen gezüchtet haben. Wer erfolgreich sein will, geht über Leichen. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich kenne Schüler, deren Eltern das Zuhause auch so sagen. Entweder du oder „die Anderen“. Wer sich dagegen stellt, wird meistens nur ausgenutzt. Ich schleppte gut 2 Jahre lang einen Kumpel durch jede schriftliche Ausarbeitung und gönnte ihm die 14 Punkte, obwohl er nichts gemacht hat. Was ich daraus gelernt habe? Die Dankbarkeit hält sich in Grenzen und eine Erwartungshaltung entsteht. Das ist eine Erfahrung, die mein schulisches Sozialverhalten definitiv beeinflusst. Inzwischen arbeite ich lieber alleine. Viel entspannender!
    • Lars schrieb:

      Ich schleppte gut 2 Jahre lang einen Kumpel durch jede schriftliche Ausarbeitung und gönnte ihm die 14 Punkte, obwohl er nichts gemacht hat. Was ich daraus gelernt habe? Die Dankbarkeit hält sich in Grenzen und eine Erwartungshaltung entsteht. Das ist eine Erfahrung, die mein schulisches Sozialverhalten definitiv beeinflusst. Inzwischen arbeite ich lieber alleine. Viel entspannender!
      Diese Situation kenne ich auch, bedauerlicher Weise ist dann die beliebte Gruppenarbeit (ich habe sie als Schüler gehasst und mag sie immer noch nicht besonders.) der Punkt wo Lehrer genau hingucken müssen um solche Faulpelze auch zu erkennen. Und in der Mitarbeit entsprechend zu benoten. Über Feedback-Bögen kann man seinen Zorn über faule Mitschüler gut ausdrücken, da diese dann auch enttarnt werden. Die Bögen sollten auch ausgewertet und von der Lehrkraft bei der nächsten Gruppenarbeit berücksichtig werden.
      Habe immer mir einer sehr guten Schülerin zusammen gearbeitet, war bei uns ein Geben und Nehmen. Dann kam in Erdkunde eine Gruppenarbeit mit insgesamt 4 Personen. Meine Freundin und ich und noch zwei weiter Mädels. Eine von beiden hat noch solala mitgearbeitet, die vierte dagegen machte sich einen lauen Lenz. :cursing: X(


      Haber gerade bei der Tagesschau diesen Artikel (Münchner-Ermittlungsbericht: Amokschütze wurde jahrelang gemobbt | tagesschau.de) über den Amokschützen vom OEZ gelesen. Die Kommentare sollten auch gelesen werden. Hoch interessant. Wenn jemand eine weitere Quelle zu diesem Bericht hat, gerne mit reinstellen, damit wir besser darüber diskutieren können.
      Der Artikel setzt die Tat mit Jahrelangem Mobbing in Zusammenhang. Sollte dieses gemäß den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft stimmen. Haben alle Teile der Gesellschaft ein dickes Probelm, denn Mobbing findet man leider, überall.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jade () aus folgendem Grund: Vermeiden von Doppelosts.